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Tausende von Zuschauern erweisen dem Urner im Hallenstadion ihre Referenz und nehmen vom erfolgreichsten Schweizer Bahnprofi der letzten zwei Jahrzehnte Abschied.
Für König Bruno I. wird der rote Teppich ausgerollt, und seine Majestät darf einen Teil der Ehrung in einem Königssessel miterleben. Bevor es offiziell wird, erleben die Zuschauer den Bahnprofi als Sänger und Entertainer. Risi singt, begleitet von zwei Musikern, sein Lieblingslied «Alperose». Der Silbermedaillengewinner der Olympischen Sommerspiele 2004 in Athen – zusammen mit Franco Marvulli in der Américaine – und siebenfache Weltmeister wird danach in einer Rede als Sportler mit einer Karriere ohne Fehl und Tadel gewürdigt.
Der Urner Regierungsrat Josef Dittli lobt Bruno Risi als Sympathieträger: «Bruno, wir Urner sind alle stolz auf dich!» Als Geschenk von seinem Heimatkanton erhält der Bahnprofi eine Treichel. Risi: «Ich war schon bei einigen Verbschiedungen dabei. Aber so etwas habe ich in meiner langen Karriere noch nie erlebt.»
Führung in der Nacht zurückgeholt
Im Rennen mussten Risi/Marvulli vor dem Schlusstag die Gesamtführung überraschend an Leif Lampater und Christian Grasmann abgeben. In der Nacht auf Sonntag erobern sie die Führung aber wieder zurück.
Das Schweizer Favoritenpaar führt nun dank der höheren Punktzahl vor Lampater/Grasmann. Auf Platz 3 weisen Alexander Aeschbach/Tristan Marguet (Sz) lediglich eine Verlustrunde auf.