Ist Markus Zberg ein Doping-Käufer?

  • Publiziert: 08.10.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

Dem zurückgetretenen Schweizer Radprofi Markus Zberg wird der Kauf von Doping vorgeworfen.

Bei den nachträglichen Kontrollen auf das Dopingmittel Cera bei der Tour de France gab es keinen einzigen positiv Fall.

Doch jetzt wird Markus Zberg der Kauf von Dopingmittel unterstellt:

Gemäss der «NZZ» heisst es im Abschlussbericht der «Sonderkommission Doping» des Wiener Bundeskriminalamts (BKA):

Zbergs ehemaliger österreichischer Teamkollege und überführte Dopingsünder Bernhard Kohl werde verdächtigt, «im Frühjahr 2008 Stefan Matschiner zur Übergabe von 24000 internationalen Einheiten Dynepo an Markus Zberg in Deutschland/Rosenheim beauftragt zu haben.» Damit wird Markus Zberg schwer belastet!

Beteiligte belasten Zberg

Sportmanager Matschiner gilt als Schlüsselfigur im Doping-Skandal um die in Wien ansässige Firma Humanplasma, bei der zwischen 2002 und 2006 mehrere Athleten Blutdoping betrieben haben sollen.

Sowohl Matschiner als auch dessen Handlanger Gernot Winterauer haben im BKA-Bericht die Lieferung der EPO-Variante «Dynepo» an Markus Zberg bestätigt. (Si/gwy)

play Sportmanager Stefan Matschiner gilt als Schlüsselfigur im Doping-Skandal. (Keystone)

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