Ja, vielleicht hätte er diese Tour de France gewonnen. Und ja, er sei ungerechtfertigterweise vom grössten Radrennen der Welt ausgeschlossen worden. «Ich habe niemals in meiner ganzen Karriere gedopt», sagt Ullrich im heutigen BLICK-Interview. Der Deutsche geht davon aus, dass ihm keine Sperre aufgebrummt wird. Denn er sieht für eine Sperre «schlicht keinen Grund».
Die schlimmsten Wochen hat der in Scherzingen TG wohnhafte Ullrich hinter sich. Seit ein paar Tagen steigt er wieder mit grosser Leidenschaft aufs Rad. Kein Gedanke mehr ans Beenden seiner Karriere: «Ich habe immer gesagt: Ich höre mit einem Tour-Sieg auf.» Nächstes Jahr will er in Paris zehn Jahre nach seinem ersten Sieg zum zweiten Mal nach 1997 in Gelb in Paris einfahren. Kontakte zu neuen Teams bestehen bereits. Aber die Kündigung bei T-Mobile akzeptiert Ullrich nicht, «weil es aus meiner Sicht keinen Grund für diesen Rauswurf gibt». Schliesslich lägen überhaupt keine Beweise vor, die Kündigung beruhe bloss auf Verdächtigungen.
Jan Ullrich über seine schwere Zeit, seine baldige Hochzeit und seine dreijährige Tochter: Das grosse Interview mit dem deutschen Radstar heute im BLICK.