Gelungenes Comeback Küng: «Mir fehlt noch der letzte Punch»

Belgien will nach den Bomben-Attentaten so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurück. Der Halbklassiker «Quer durch Flandern» ist der erste Schritt.

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Keine Interviews beim Einschreiben auf dem Podium. Still wird es, als TV-Kommentator Michel Wuyts einen Brief vorliest. Die Fahrer und Tausende von Zuschauern gedenken der Opfer von Brüssel. Es gibt zwei Schweigeminuten in Roselaere. Die Rennfahrer tragen Trauerflor.

Jungtalent Stefan Küng (22) ist beeindruckt. «Der Aufmarsch der Fans und die Schweigeminuten werde ich nicht vergessen.» Es ist sein erstes Rennen nach dem Pfeifferschen Drüsenfieber, das ihn Ende Dezember gepackt hat. «Bin sehr zufrieden, auch wenn der letzte Punch noch fehlt.» Er habe mit den Positionskämpfen noch etwas Mühe gehabt und den Abgang am Kwaremont verpasst. Er kämpft sich zurück ins Feld – und zeigt sich vorne. Am Ende reichts für ihn für Platz 24.

Glück im Unglück hat sein Teamkollege Michael Schär (29). Er fährt rund 80 Kilometer  vor dem Ziel in einen Graben voller Dreck. «Ich stürzte auf die rechte Schulter. Aber sie hielt, ich habe nur ein paar Prellungen.»

Beide fahren am Karfreitag  das WorldTour-Rennen in Harelbeke. Dann auch dabei ist Fabian Cancellara (35). Er ist gesterb nach sieben Stunden Autofahrt in Brügge angekommen.

Nach 199 Kilometer gibt es keinen Champagner, kein Bier auf dem Podium in Waregem. Sieger Jens Debusschere sichert sich bei der 71. Auflage von Quer durch Flandern Flandern seinen ersten Saisonsieg. «Ich bin zufrieden», sagt der Belgier. «Aber glücklich bin ich nicht, es ist zu viel passiert in Brüssel. Ich hoffe, dass meine Landsleute so schnell wie möglich wieder normal arbeiten können. So wie ich heute.»

Publiziert am 23.03.2016 | Aktualisiert am 23.03.2016
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