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Der Radsport-Unternehmer Andy Rihs hat mit grossem Befremden von den ihn betreffenden jüngsten Behauptungen des früheren Rennfahrers Floyd Landis Kenntnis genommen und weist diese in allen Punkten entschieden zurück.
„Bei seinem Eintritt in unsere damalige Rennsportgruppe hat Floyd Landis persönlich unterschrieben, dass er sich an unseren Code hält und keine illegalen Praktiken anwendet“, stellt Rihs klar.
Bis zum Bekanntwerden seines Dopingmissbrauchs an der Tour de France 2006 sei das ganze Team der Überzeugung gewesen, dass er sich daran halte. „Weder ich noch die Führung des Teams wussten, dass Floyd Landis dopte“, so Andy Rihs.
„Seine jetzigen Behauptungen, ich sei darüber informiert gewesen, sind Lügen.“ Es handle sich wohl um einen letzten, tragisch anmutenden Versuch von Landis, in der Öffentlichkeit noch einmal für Aufmerksamkeit zu sorgen, nachdem es mit ihm in den letzten Jahren Stufe um Stufe bergab gegangen sei.
„Es ist traurig, so etwas ansehen zu müssen“, sagt Andy Rihs, gleichzeitig fühle er sich aber durch diese unwahren Behauptungen in seiner Ehre enorm verletzt. (pd/raf)