Laureus-Tortourchef Wildhaber: «Cancellara und Co. sind 48 Stunden im Einsatz»

  • Publiziert: 17.08.2010, Aktualisiert: 20.01.2012

ZÜRICH - Vor der am kommenden Donnerstag beginnenden Rad-Tortour geben die beiden Team-Manager der Laureus-Teams exklusiv Auskunft über ihre Aufgaben und die Vorbereitung.

Welche Aufgabe hat der Teammanager?

Beda Wildhaber: Die Aufgaben des Team-Managers sind vielseitig. Ein Beispiel ist die Teamkoordination, die organisieren und instruieren von Betreuer-Stab und Fahrer mit sich bringt. Ausserdem muss auch ein Teamgedanke gebildet werden, da Fahrer und vor allem die Betreuer für 48 Stunden ununterbrochen im Einsatz sind.

Rene Bätscher: Ebenso eine grosse Herausforderung ist die Streckenorganisation. Die Zuteilung der Fahrer zu Etappen unter Berücksichtigung deren Fähigkeiten ist schwierig und wahrscheinlich nicht vergleichbar mit anderen, teilnehmenden Teams. Neben Weltmeister und Olympiasieger Fabian Cancellara gibt es auch Hobby-Athleten in unserem Team, die es allesamt einzubeziehen gilt.

Wie sind die Teams zusammengesetzt?

Beda Wildhaber: Das Team Laureus 1 besteht zum grössten Teil aus der Siegermannschaft der letztjährigen Tortour. Mit Albert Zweifel und Fausto Stiz haben wir erfahrene Fahrer im Team. Der Ausfall von Urs Lehmann und Pascal Schoch wiegt zwar schwer, doch mit Urs Zahner und Christoph Girschweiler haben wir gleichwertigen Ersatz finden können. Wir werden auch 2010 um den Sieg fahren.

Rene Bätscher:
Das zweite Team der Stiftung besteht aus Laureus-Botschafter Fabian Cancellara, Stiftungsrat Georges Kern sowie Freunde der Laureus-Familie Ronnie Schildknecht, Dominique Schaerer, Martin Schlangenhauf und Jürg Kallay.

Wie ist die Stimmung wenige Tage vor dem Start?

Rene Bätscher: Das Team Laureus 2 besteht aus einer spannenden Mischung von Persönlichkeiten, die alle sehr motiviert sind. Und die Tatsache, dass sie dabei etwas Gutes tun können, motiviert sie zusätzlich.

Beda Wildhaber:
Das stimmt. Auch das Team Laureus 1 freut sich, auch dieses Jahr wieder für die Stiftung an den Start zu gehen. Dementsprechend steigt die Vorfreude auf den Prolog am Donnerstag.

Dieses Jahr wurden sogar zwei Trainingscamps organisiert? Was sind die Eindrücke?

Beda Wildhaber: Die beiden Trainingslager wurden für die Charity-Teams, die zugunsten der Laureus Stiftung fahren, organisiert. Die Fahrer hatten dabei die Möglichkeit, gemeinsam Strecken der Tortour abzufahren. Von vielen Teams wurden die Tage als Teambuilding-Massnahme genutzt. Das Programm der Trainingslager sah neben den Ausfahrten auch Workshops vor, um den Teams die Tortour näher zu bringen.

Spendenaufruf

Unterstützen Sie die Laureus Stiftung Schweiz bei der Tortour. Sie haben auf laureus.ch die Möglichkeit, einem Fahrer Ihrer Wahl einen gewissen Betrag pro gefahrenem Kilometer zu spenden.

Der Erlös der Spendenaktion kommt dem Projekt Laureus Alpino zugute, das jungen Menschen mit Körperbehinderung den Skisport zugänglich macht.

Die beiden Laureus-Teams mit Fabian Cancellara und Georges Kern engagieren sich gemeinsam am diesjährigen Rennen für den guten Zweck.

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