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Florian Vogel, Martin Fanger, Petra Henzi und Nino Schurter – so hiess die goldene Mischung des Teams nach dem freiwilligen Verzicht von Marathon-Weltmeister Ralph Näf.
Die Grundlage zum Titel wurde durch den Startfahrer Florian Vogel gelegt. Im langen Anstieg bis zum höchsten Punkt der Strecke hatte er zwar Mühe, den italienischen U23-Biker Tony Longo abzuhängen. Im Downhill hingegen war Vogel eine Klasse stärker. Für den einsetzenden Regen hatte Vogel auch die bessere Reifenwahl getroffen.
Vogels 50 Sekunden Vorsprung wurden durch Junior Martin Fanger noch weiter ausgebaut. Petra Henzi musste sich zwar zum Schluss ihrer 5,9 km langen Runde vom spanischen Junior David Lozano überholen lassen. Doch die zehn Sekunden Rückstand bildeten für U23-Fahrer Nino Schurter kein Problem.
Schurter überholte Margarita Fullana sofort und holte mit einem souveränen Rennen 50 Sekunden Vorsprung auf die Italiener heraus. Die Teamverantwortlichen haben bei der Reihenfolge des Einsatzes ihrer Athlten freie Wahl.
Mit dieser Vorstellung holten die Schweizer erstmals Gold in der Staffel, die seit 1999 ausgetragen wird. Seither hatten sie dreimal Silber und einmal Bronze gegeben. Mit diesem Erfolg gelang ihnen auch die Revanche für den letztjährigen Titelkampf, als sie vor dem letzten Abschnitt noch klar geführt hatten, dann aber noch auf den 4. Platz zurückfielen.