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Alejandro Valverde fährt die Tour de Romandie als wäre nichts passiert. Daheim in Spanien aber berichtet die Zeitung «Publico», der Leader des Teams Caisse-dEpargne tauche auch in den Unterlagen der «Operacion Grial» auf. Dabei geht es um einen Dopingskandal, der im vergangenen Jahr in Valencia aufgedeckt worden war.
Bei der Razzia hatte die Guardia Civil Unterlagen des früheren Kelme-Teamarztes Walter Viru sichergestellt. Offenbar ging es dabei um Dopingpläne zwischen 2001 und 2004. In diesem Zeitraum fuhr Valverde für den Rennstall Kelme.
Im Gegensatz zur «Operacion Puerto» fällt den Ermittlern diesmal die Entschlüsselung der Daten weniger schwer. Die Namen der Fahrer in den Listen waren uncodiert. Auch die genaue Bezeichnung der Mittel, die Dosis und der Zeitpunkt sind exakt notiert. Im Fuentes-Skandal waren noch Code-Namen gewählt worden. Valverde wird dabei der Name «Valv. Piti» zugeordnet
Noch nicht abgeschlossen ist für den Vuelta-Sieger die «Operacion Puerto». Der 30-Jährige ist nur für Rennen in Italien gesperrt. Die UCI will eine zweite Klage Valverdes vor dem Internationalen Sportgerichtshof (TAS) abwarten, ehe sie ein mögliches weltweites Fahrverbot ausspricht. Erst im März hatte das TAS den Einspruch des Radprofis gegen die Italien-Sperre abgewiesen.