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Chinas Sicherheitsleute bekommen zu tun. Die heutige Eröffnungszeremonie wollen mehr als 80 Staats- und Regierungschefs besuchen: US-Präsident George W. Bush, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin. Bloss die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel schickt Innenminister Wolfgang Schäuble.
Neben den gewählten Häuptern kommen auch gekrönte: Norwegens Königspaar Harald und Sonja, die britische Prinzessin Anne und Monacos Prinz Albert. Abgesagt hat Simbabwes Diktator Robert Mugabe. Ihm sollen die chinesischen Gönner signalisiert haben, er möge lieber zu Hause bleiben.
Die Schweiz schickt immerhin Bundespräsident Pascal Couchepin an die Eröffnung (siehe rechts). Doch damit hat es sich dann. Vor zwei Monaten, an der Fussball-Euro, nutzten unsere Politiker noch jede Chance, ins Stadion zu kommen. Der Olympiade bleiben sie fern.
Nur gerade der Luzerner Regierungsrat Max Pfister (FDP) und die Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer (SVP) sind in China. Pfister eröffnete am 1. August das «House of Switzerland» in Peking. Fuhrer vertritt als Präsidentin den Schweizer Schützenverein. Doch weder die Kantone Bern, Basel-Stadt, Baselland, Zürich, St. Gallen oder Wallis noch die Stadt Zürich schicken einen Magistraten. Auch National- und Ständerat entsenden niemanden.
Es scheint, als sei der Ferne Osten doch etwas zu fern.