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Unter dem Pseudonym Jing Chu hatte Wang Deija Kritik an der Menschenrechts-Situation und der dürftigen Meinungsfreiheit in China geübt. Zudem kritisierte er das Prestigeprojekt der Regierung in Peking, die Olympischen Spiele im August nächsten Jahres. Normale Chinesen müssten deswegen «wie Hunde und Schweine» leben, hatte er geschrieben.
Eine Bemerkung, die den Chinesen nun seine Freiheit kostete. Denn seit einer Woche ist Wang Deija im Gefängnis. Wegen «Gefährdung der staatlichen Autorität» wurde der Internet-Kommentator gemäss den Behörden festgenommen. Sein Computer und seine Unterlagen in ihrem Haus im südlichen China, in Guilin, seien beschlagnahmt worden, berichtete Deijas Ehefrau Wen Zhenyan.
Menschenrechtsorganisationen zufolge sitzen in China mehre dutzend Menschen für Kommentare ein, die sie auf Webseiten publiziert haben. (AP/spj)