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Der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees, Wangpo Tethong, forderte vom IOC eine Antwort – und erhielt sie. (Reuters)
«Bring Tibet to the 2008 Games!» Mit dieser politisch brisanten Forderung standen heute Vertreter des Team Tibets vor den Toren des IOC in Lausanne. Bis heute erhielten sie keine Antwort vom IOC.
Heute erhielten sie die Antwort: Eine Absage. Das IOC begründete, dass Olympische Komitees von Regionen, die keine souveränen Staaten sind, nicht teilnehmen können. Das NOK Tibet ist am 7. August 2007 gegründet worden und hat noch am gleichen Tag das IOC um eine Einladung zu den Olympischen Spielen in Peking 2008 gebeten.
Das NOK Tibet hatte ein Team aus jungen Sportlerinnen und Sportlern zusammengestellt, die alle im Exil leben und in China an den Start gehen wollen. Am heutigen Internationalen Tag der Menschenrechte demonstrierten die Tibeter daher mit einem Transparent mit der Aufschrift «Bring Tibet to the 2008 Games».
Support erhält das Team Tibet von Menschen aus mehr als 80 Ländern, vom norwegischen Parlament, Mitgliedern des Europaparlaments und Prominenten wie Regisseur Oliver Stone, der Musikband «Wir sind Helden» und ehemaligen Top-Sportlern. (SDA/num)