Doping-Affäre verzögert sich

  • Aktualisiert am 03.01.2012

Die Schweizer Springreiter müssen sich weiter gedulden bis sie die Team-Bronzemedaille erhalten. Die Olympia-Doping-Affäre verzögert sich wegen einer verschobenen Anhörung.

Das für den 6. September geplante «Hearing» des deutschen Springreiters Christian Ahlmann ist wegen noch fehlenden Dokumenten und Beweisen um 20 Tage verschoben worden.

Ahlmanns Anwalt ist aber nach bisherigen Erkenntnissen überzeugt, dass das Thema Doping vom Tisch sei. Die bei Ahlmanns Pferd Cöster nachgewiesene Substanz fällt im Pferdesport-Reglement in die Klasse der verbotenen Medikation, gilt aber nur bei Missbrauch als Doping.

Der mehrfache Europameister bleibt wie die ebenfalls des Dopings überführten Tony André Hansen (No), Denis Lynch (Irl), Rodrigo Pessoa und Bernardo Alves (beide Br) weiterhin gesperrt.

Nach positiven Doping-Proben bei Olympischen Spielen werden die Reiter laut Reglement der Fédération Equestre (FEI) sofort suspendiert. (Si/nw)

Christian Ahlmann mit seinem Pferd Cöster.- AP

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