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Über die Hoffnungsrunde der Verlierer erreichte Aschwanden den Fight um Platz drei. Dort schlug er den Russen Iwan Perschin durch Yuko.
Zur Belohnung gabs Olympia-Bronze. In Sydney und Athen war Sergei jeweils in der ersten Runde brutal gescheitert, nun hat es geklappt!
Nach Karin Thürig (ebenfalls Bronze) und Gold-Junge Fabian Cancellara ist dies bereits die dritte Medaille am heutigen Tag für die Schweiz, das vierte Edelmetall insgesamt. Sensationell, so kann es weitergehen.
Aschwanden begann den Tag stark: Zuerst schmiss er den Deutschen Michael Pinske (ebenfalls durch Yuko) aus dem Olympia-Turnier.
Im Achtelfinal bekam er es mit Mark Huizinga (Olympiasieger 2000) zu tun. Aschwanden landete einen weiteren grossen Sieg und gewann durch Ippon.
Im Viertelfinal verlor der 33-Jährige gegen den zweifachen Afrika-Meister Benikhlef äusserst ärgerlich. Der Algerier kämpfte taktisch klug und setzte sich mit einem Shido, dem kleinstmöglichen Resultat, hauchdünn durch.
Durch Koka schlug er in der Runde der Verlierer den Marokaner Mohamed El Assri (Mar), ehe er sich gegen Iwan Perschin die Medaille sicherte. Ein wahrer Judo-Marathon! (zbi)
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Die Judo-Jacke von Sergej Aschwanden.