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Damit wiederholte die 36-Jährige ihr Topresultat von Athen 2000 auf dem 23,5 Kilometer langen Rundkurs. Die Schweizerin musste allerdings lange um ihr olympisches Edelmetall bangen: Sie war früher als die meisten ihrer Konkurrentinnen ins Rennen gegangen, die folglich Thürigs Zwischenzeiten stets kannten.
Duell mit der alten Dame
Bei 10,8 Kilometern lag Thürig nur auf Rang vier, weil die fast 50-jährige Jeannie Longo-Ciprelli einen Blitzstart hingelegt hatte. Die Schweizerin teilte aber ihre Kräfte besser ein und verdrängte die Rad-Veteranin am Ende um 1,63 Sekunden vom Podest.
Am meisten zittern musste Thürig schliesslich wegen Christine Thorburg (USA). Die Kalifornierin war als Zweitletzte gestartet und fuhr bis zur Zwischenzeit fast gleich schnell wie die Luzernerin. Im Ziel jedoch war Thorburg drei Sekunden langsamer als Thürig, die auch als Triathletin schon Erfolge gefeiert hat.
Armstrong mit Gold
Die neue Olympiasiegerin Kristin Armstrong (USA), die mit Lance nicht verwandt ist, gewann überlegen. Die Olympia-Achte von 2004 nahm Emma Pooley (Gb) 25 Sekunden ab. Thürigs Rückstand betrug 59 Sekunden.
Diplom für Doppmann
Die Zugerin Priska Doppmann beendete die Prüfung gegen die Uhr auf dem achten Platz und rundete mit einem olympischen Diplom die starke Schweizer Teamleistung ab. Sie büsste gut anderthalb Minuten ein. Nur auf dem zwölften Schlussrang landete die deutsche Favoritin Hanka Kupfernagel. (fk)
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Das WM-Trikot von Karin Thürig. (zvg)