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Der Jamaikaner lief in Peking als erster Mensch die kurze Sprintstrecke unter 9,7 Sekunden und verbesserte damit seine eigene Bestmarke vom 31. Mai 2008 um drei Hundertstel.
Der knapp 22-Jährige verwies Richard Thompson aus Trinidad und Tobago und den Amerikaner Walter Dix auf die Ehrenplätze. Ex-Weltrekordler Asafa Powell (Jam), der ewige Verlierer bei Grossanlässen, wurde in 9,95 nur Fünfter.
Weltrekord mit Ankündigung
Die epochale Siegerzeit des 196 cm grossen Ausnahme-Athleten Bolt hatte sich bereits in den Vorläufen und im Halbfinal abgezeichnet, als er locker 9,85 Sekunden lief.
Zum erwarteten Dreikampf zwischen Bolt, Powell und Tyson Gay kam es nicht. Der amerikanische Doppel-Weltmeister Gay schied in den Halbfinals als Fünfter seiner Serie mit 10,05 aus.
Wunderkind Bolt
Usain Bolt gilt schon lange als Wunderkind des Sprints. Mit 15 Jahren wurde er bereits Junioren-Weltmeister über 200 m, mit 17 lief er die halbe Bahnrunde als erster Junior unter 20 Sekunden.
Premiere für Jamaika
Erstmals ging in Peking das begehrte 100-m-Olympiagold an einen Athleten aus der traditionellen Läufernation Jamaika, die in den letzten Jahren und Monaten immer mehr erstarkt ist. (Si/fk)