Neuer Versuch: Die Schweiz als Olympisches Dorf 2026

Und wieder startet ein Versuch, die olympischen Winterspiele in die Schweiz zu bringen!

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Laut «Schweiz am Sonntag», «NZZ am Sonntag» und der «SonntagsZeitung» hat die Projektgruppe «IG Switzerland» Swiss Olympic den Vorschlag gemacht, eine dezentrale Winterolympiade im Jahr 2026 auszurichten. So soll quasi die ganze Schweiz zum Olympischen Dorf werden.

Mit dieser Form der Austragung könnten bestehende Infrastrukturen und Wintersportorte von sieben Regionen und zehn Städten genutzt werden: Vom Genfersee bis ins Bündnerland und von Zürich bis ins Tessin. Die Sportler und der Tross würden in den Agglomerationen untergebracht. «Wir möchten die Spiele im ganzen Land durchführen, so lassen sich die Lasten verteilen, und es profitieren alle», so Gstaader Bauingenieur Kurt Iseli, Initiant des Projekts, in der «NZZ am Sonntag».

Trotz der dezentralen Olympiade gäbe es allerdings einen Hauptort – dafür stehen Luzern, Bern und Zürich zur Debatte.

Swiss Olympic will am 11. März darüber entscheiden, ob sie sich überhaupt für die Winterspiele 2026 bewerben will. Falls ja, soll der definitive Entscheid, auf welches Projekt gesetzt wird, im April 2017 fallen. Auch das Wallis, die Genferseeregion und Graubünden haben Konzepte eingereicht. Das Internationale Olympische Komitee (IOK) will 2019 über die Vergabe der Winterspiele 2026 entscheiden. (any)

Publiziert am 31.01.2016 | Aktualisiert am 19.04.2016
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4 Kommentare
  • Xaver  Arnet 31.01.2016
    Eine Bitte an die Swiss Olympic: Schaut bitte, wer sich sonst noch bewirbt. Entscheidend sind nicht die Lage der Sportarenen, Verkehrsinfrastruktur etc., sondern die Grösse und Gestaltung der Rahmenprogramme für die Partnerinnen und Partner der IOK-Offiziellen. Sonst haben wir wieder das selbe Fiasko und Trübsal blasen wie mit Sion 2006, welches gemäss Marc Hodler gegenüber Turin mit seinen Champagner-Schickimicki-Partys, Glamour-Modeboutiquen und Konzerten keinen Stich hatte.
  • Thomas  Muster 31.01.2016
    .....wer weiss schon wie es 2026 in der Schweiz ausschaut.
    Die Klimaerwärmung schreitet zügig voran.Je länger je mehr ist das Wetter ein grosser Risikofaktor für solche Grossveranstaltungen im Winter.
  • Ruedi  Schmidt aus Muttenz
    31.01.2016
    Die olympischen Winterspiele in der Schweiz, ist ein wunderschönes Erlebnis für die Sportler. Doch für die Steuerzahler ein graus. Alle reden vom Sparen und keiner tut es. Der Finanzielle Kollaps der Schweiz ist angemacht und niemand tut etwas dagegen.
  • Bobby  Unruhe aus Thun
    31.01.2016
    Wer bezahlt eigentlich diese Zeitverschwendung vom Vorprojekt bis zur Bewerbung ? Dürfte um die 15 Millionen CHF verbrennen. Aber wahrscheinlich sind die Chancen wirklich grösser geworden, seit man auch andere Organisationen ( FIFA ) ein wenig besser durchleuchtet. Diese Organisation in Lausanne ist ME noch ein wenig mehr korrupter. Da noch mehr Mitglieder locker beschenkt werden können. Oder was sagt Herr Ogi oder Herr Hodel zu diesem Thema ?