Die Schweizer Bilanz ist nach fünf Tagen Olympia in London und dem schwarzen Mittwoch ohne Medaille äusserst mies. Missions-Chef Gian Gilli lässt sich aber nicht ins Bockshorn jagen.
Swiss-Olympic-Missionschef Gian Gilli hat am Donnerstag im House of Switzerland eine erste Zwischenbilanz von London 2012 gezogen. «Klar sind wir nicht zufrieden, gerade nach dem 1. August, von dem wir etwas Besseres erwartet hatten. Aber wir dürfen nicht deprimiert sein», meint Gilli.
«Es ist nicht der Zeitpunkt für Polemik – noch nicht. Der Druck auf die weiteren Athleten wächst zwar, aber wir müssen sie in Ruhe arbeiten lassen», bleibt Gilli optimistisch, das angestrebte Ziel von fünf bis sieben Medaillen noch erreichen zu können.
Es ist in der Tat noch zu früh, um die Flinte schon ins Korn zu werfen. «Wir dürfen das Negative nicht hochspielen. Die Spiele laufen ja noch. Wir haben noch einige Trümpfe zu spielen», ist sich Gilli sicher.
Zu den Assen zählen Roger Federer im Tennis, Nino Schurter im Mountainbike, Nicola Spirig im Triathlon oder die Springreiter. Bis die Hoffnung auf eine Medaille stirbt, dauert es aber bis zuletzt. Schurter ist erst am Schlusstag am 12. August im Einsatz. (rib)
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