Olympia-Boss Gilli behält Nerven «Wir haben noch einige Trümpfe zu spielen!»

Die Schweizer Bilanz ist nach fünf Tagen Olympia in London und dem schwarzen Mittwoch ohne Medaille äusserst mies. Missions-Chef Gian Gilli lässt sich aber nicht ins Bockshorn jagen.

  • Publiziert: 02.08.2012
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Swiss-Olympic-Missionschef Gian Gilli hat am Donnerstag  im House of Switzerland eine erste Zwischenbilanz von London 2012 gezogen. «Klar sind wir nicht zufrieden, gerade nach dem 1. August, von dem wir etwas Besseres erwartet hatten. Aber wir dürfen nicht deprimiert sein», meint Gilli.

«Es ist nicht der Zeitpunkt für Polemik – noch nicht. Der Druck auf die weiteren Athleten wächst zwar, aber wir müssen sie in Ruhe arbeiten lassen», bleibt Gilli optimistisch, das angestrebte Ziel von fünf bis sieben Medaillen noch erreichen zu können.

Es ist in der Tat noch zu früh, um die Flinte schon ins Korn zu werfen. «Wir dürfen das Negative nicht hochspielen. Die Spiele laufen ja noch. Wir haben noch einige Trümpfe zu spielen», ist sich Gilli sicher.

Zu den Assen zählen Roger Federer im Tennis, Nino Schurter im Mountainbike, Nicola Spirig im Triathlon oder die Springreiter. Bis die Hoffnung auf eine Medaille stirbt, dauert es aber bis zuletzt. Schurter ist erst am Schlusstag am 12. August im Einsatz. (rib)

Beliebteste Kommentare

  • Geta  Gupta , Genf
    Hui, ganze 4 Trümpfe für Olympia-Gold. Was man nicht alles schönreden kann um sich zurechtfertigen. Funktionäre!
    • 02.08.2012
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  • thomas  haas , lachen
    wie die schweizer doch immer alles schön reden. nehmen wir uns ein beispiel an den deutschen: die haben zwar immer eine grosse klappe, aber reden dann auch klartext wenn es mal nicht läuft. eigentlich müssten unsere funktionäre nach diesem desaster zurück treten!
    • 02.08.2012
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Alle Kommentare (15)

  • guido  schnekenburger , luzern
    Wir sind ein kleines Land, haben aber grosse Ansprüche! Leute schickt Eure Kinder in die Sport Vereine, bewegt Euch mit Ihnen, dann wenn unsere Jungen wieder Sport treiben und nicht nur vor dem Spiele-pc sitzen, werden wir wieder Talente hervorbringen.
    Grosse Klappe haben und allesniedermachen ist wesentlich einfacher als sich mit den Kindern zu bewegen und ihnen spass am Sport vorzuleben.Wir sind selber schuld¨.
    • 03.08.2012
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  • thomas  haas , lachen
    wie die schweizer doch immer alles schön reden. nehmen wir uns ein beispiel an den deutschen: die haben zwar immer eine grosse klappe, aber reden dann auch klartext wenn es mal nicht läuft. eigentlich müssten unsere funktionäre nach diesem desaster zurück treten!
    • 02.08.2012
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  • Ronald  Hofmann , Oberneunforn
    Erbämlich mit welcher Respektlosigkeit und welchem Hass in diesem "Blättchen" über Nationen hergezogen wird, die es in London 2012 besser gemacht haben als die Schweiz. Wir ware einfach nur schlecht! Dabei sind wir doch schon die Rauchweltmeister und sind auch schon im Olympischen Dorf deswegen aufgefallen. Es ist ein Zeichen von Charakterstärke auch in der Niederlage noch den Gegner zu würdigen. Ihre Stärke ist das jedenfalls nicht.
    • 02.08.2012
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  • Josef  Rappo
    Werner Augsburgers Handschrift fehlt an allen Ecken und Enden inkl. Team. Roger Federer trägt sicher keine Schweizerfahne in diesen Lumpen. Die Aussetzer in der Fussball Nati oder die Schlagzeilen von Stan Wawrinka wären unter der Missionsleitung von Werner Augsburger wohl kaum passiert usw. usf. Falls jemand gute Arbeit leistet und es einfach aussieht, heisst das noch lange nicht, dass das jederman so einfach auf den Punkt bringt. Aber warten wir mal ab, was noch alles kommt.
    • 02.08.2012
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  • Beatrice  Gräub , Merenschwand
    Tja wenn man so hoch pokert der kann auch tief fallen
    • 02.08.2012
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