Federer hat die Haare schön. Und dank seinem Stirnband sitzen sie auch das ganze Spiel durch. Trotzdem richtet der Tenniskönig gerne seine Frisur – weil er nervös ist?
Wenn Frauen mit den Fingern in ihren Strähnen spielen, senden sie eindeutige Flirtsignale – und die Männer werden nervös. Wenn Roger Federer an seiner Mähne fummelt, sendet auch er ein Signal – dass er selbst nervös ist.
Bei seinem Olympia-Auftakt gegen Alejandro Falla (Kol) müssen seine Nerven demnach teils blank gelegen haben, so häufig fingerte er – vor allem beim Satzverlust und im dritten Durchgang – an seiner Tolle herum.
Vielleicht war ja auch nur das rote Bandana zu weit oder sein Haar zu lang... Gestern allerdings, als Federer auf der Tribüne seinen Doppel-Partner Wawrinka anfeuerte, richteten seine Finger auch immer wieder die Frisur. Grund genug bei Stans Untergang nervös zu sein, hatte er ja.
Hoffentlich ist sein Tick der Konkurrenz noch nicht aufgefallen. Sonst deutet sie das Signal noch zu ihren Gunsten. (C.K.)
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