Die Olympischen Spiele von London sind Geschichte. Heute Montag ist ein Grossteil der Schweizer Delegation zurückgekehrt. Unter ihnen: Goldmedaillengewinnerin Nicola Spirig.
Freunde, Bekannte und zahlreiche Schaulustige heissen mit einem tosenden Applaus Nicola Spirig und weitere Vertreter von Swiss Olympic um 14.15 Uhr am Flughafen Zürich willkommen.
Die Triathletin, die gestern während der Schlussfeier die Schweizer Fahne begleitete, strahlt. Mutter Ursula und Vater Josef begrüssen ihre Tochter herzlich. Bereitwillig posiert sie mit Fans für Fotos. Ihre Goldmedaille hat sie um den Hals gehängt.
Ob sie Angst habe, dass die Schwedin Lisa Norden Ihre Goldmedaille klaue, will Blick.ch von der Olympiasiegerin wissen. Spirig lacht: «Ich glaube, die Schwedin wird dies wohl eher nicht machen. Vielleicht jemand anders.»
Die schwedische Delegation hatte nach der ultraknappen Entscheidung Rekurs eingelegt, da ihrer Meinung nach auf dem Zielfoto nicht deutlich zu erkennen war, ob Spirig oder Norden die Ziellinie zuerst passiert hatte. Das CAS lehnte den Einspruch ab.
Spirig weiss noch nicht, wo die Medaille hinkommt: «Ich muss noch überlegen. Es gibt Leute, die ein Duplikat haben, andere schliessen sie in den Safe ein.»
Nach den vielen stressigen Tagen in London will sich Spirig nun etwas Ruhe gönnen. «Am meisten freue ich mich darauf, daheim mit Reto (ihr Lebenspartner, die Red.) auf dem Sofa zu sitzen. Ganz allein für uns», verrät sie.
Heute Abend steht bei Spirig aber noch ein wichtiger Termin an. In Winkel ZH, wo die 30-Jährige lebt, wird zu ihrer Ehre am Abend eine grosse Feier stattfinden. (yap)
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