Herr und Frau Engländer mögens ja eher zugeknöpft. Oder doch nicht? Im Olympia-Land ist ein Streit um die offiziellen Cheerleader entflammt.
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Geprellt: Der Aufrtitt der Crystals ist den Olympia-Offiziellen zu sexy.
(Screenshot)Das «Great Britain Cheerleader Selection Committee» mit der Vorsitzenden Alesha Dixon hat entschieden: Die North London Wildcats werden das Team GB an Olympia als offizielle Cheerleader-Gruppe anfeuern.
Als Jurymitglied von «Britain's Got Talent», der englischen Version von MusicStar, weiss Dixon, worauf es bei einer Showeinlage ankommt. Doch ihr Entscheid sorgt für Riesen-Wirbel. Denn: Es war ein Alleingang!
In der öffentlichen Ausscheidung lag die klassische Cheerleader-Gruppe der Wildcats aus Nordlondon nur an zweiter Stelle. Die eigentlichen Sieger hiessen nämlich «The Crystals». 32 zu 27 Prozent, deutliche Zahlen, das Volk hat entschieden.
Warum wählt Dixon also trotzdem die Wildcats? Ganz einfach: Die Crystals sind zu sexy! Im Bewerbungsvideo der Girls, die normalerweise beim Fussballklub Crystal Palace einheizen, geht es dann auch eher zu wie in einem Bikini-Katalog, als wie bei einer professionellen Cheerleader-Gruppe.
Dixon: «Deshalb habe ich die Wildcats gewählt. Sie sind aufregend, voller Energie und unglaublich talentiert. Ich glaube, die Leute werden es lieben, ihnen zuzuschauen.»
Auch Wildcats-Trainerin Jenny Toghill ist froh, dass sie und nicht die Crystals den Vorzug erhalten haben: «Ich glaube, Dixon wollte etwas anderes als stereotype Cheerleader – Girls, die in Bikinis oder Hotpants rumrennen und mit dem Hintern oder anderen Körperteilen wackeln.»
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