Trotz positivem Befund Gedopte Russin fährt Rallye Dakar

Wäre es Anastasija Nifontowa verboten worden, auf ihrem Motorrad durch die Wüste zu brettern, hätte sie womöglich «irreparable Schäden» davongetragen.

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Doping im Rallye-Sport? Doch doch, auch das gibts. Anastasija Nifontowa (37) wurde im Herbst positiv auf Meldonium getestet. Dasselbe verbotene Mittel, über das Angfang 2016 Tennis-Queen Maria Scharapowa stolperte. Nifontowa und Scharapowa stammen beide aus Russland, ihre Doping-Fälle verlaufen aber anders. Scharapowa wurde für 15 Monate gesperrt, Nifontowa nicht.

Die zierliche Mutter eines Kindes sitzt zurzeit auf ihrer Husqvarna FR 450 und fährt als erste Russin die Rallye Dakar. Begründung des Motorrad-Weltverbands: Nach Prüfung verschiedener Interessen und dem Erhalt «klärenden und neuen medizinischen Informationen» sei man zum Schluss gekommen, eine Ausnahme zu machen und eine Starterlaubnis zu erteilen. Durch ein Startverbot hätten bei der Fahrerin «irreparable Schäden» entstehen können.

Mehr Informationen gibt es dazu nicht. Was Maria Scharapowa zu dieser abstrusen Begründung sagt, ist auch nicht bekannt. Man kann es sich aber denken. Kleiner Trost für die Tennis-Schönheit: Im April ist ihre Dopingsperre abgelaufen und dann darf Maria wieder in die WTA-Tour einsteigen. (pam)

Publiziert am 03.01.2017 | Aktualisiert am 05.01.2017
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8 Kommentare
  • Pius  Schnyder 05.01.2017
    Da es im Bericht über eine Russin geht und da momentan auch das Russische Staatsdoping ein grosses Thema ist und schon diverse Russische Sportler gesperrt wurden, beziehe ich mich jetzt auf die Russen! So das alle Zweifel aus dem Raum sind und die Nörgler auch Ruhe geben, bin ich logischerweise gegen ALLE Sportler die Dopen egal welche Nation! Die gehören Weggesperrt und fertig! Nur mir harten Massnahmen werden diese Menschen daraus lernen!
  • Andreas  Walter 04.01.2017
    Soll sie doch mitfahren, bevor sie "irreparable Schäden" davon trägt. Hauptsache, sie taucht nirgendwo in einer Wertung auf. Das wäre absolut mies den fairen Teilnehmern gegenüber.
  • Herbert  Huber aus Münchwilen TG
    04.01.2017
    Nach meiner Meinung haben die Herren des Motorrad-Weltferbands, irreparable Schäden.
  • Pius  Schnyder 03.01.2017
    Diese Russen gehören ALLE weggesperrt!! Das ist eine absolute Sauerei! Bei jedem Sport wonein Russe gewinnt ist einfach ein sehr fader Nachgeschmack dabei!
    Dies sollen alle lebenslänglich gesperrt werden!
    • Dorian   Grey aus Villa General Belgrano
      04.01.2017
      Ja lar....und bei den Amis nicht, ne?
    • Markus  Hunziker aus Chur
      04.01.2017
      Sie meinen alle Russen gehören lebenslang gesperrt? Verstehe ich das richtig? Ob gedopt oder nicht? Für alle sollten die gleichen Regeln gelten, ob Russe oder nicht! Für lange Sperren bin ich auch.
    • Adrian  Züger 04.01.2017
      Wer denkt dass nur die Russen Diping nehmen der träumt
    • Artur  Nuttli , via Facebook 04.01.2017
      Ich sage nur FancyBears! Ja gedopte Sportler gehören gesperrt. Das selbe sollte auch für Schweizer, Norwegische, Amerikanische, Britische, Deutsche, ... Sportler gelten. Wissen sie welche Sportler Depressionen bekommen? Entweder jene die mit Doping gewinnen oder diejenigen die ohne Doping verlieren. Noch nie bemerkt das als Bsp. Cologna als nicht gedopter gleich schnell ist wie die gedopten.