Schon nach wenigen Runden ist das IndyCars-Rennen in Indianapolis für die Schweizerin Simona De Silvestro und Lotus-Teamkollege Jean Alesi beendet. Den Sieg sichert sich Dario Franchitti.
Zu langsam (den Lotus-Motoren fehlen zu Honda und Chevy 90 PS) und darum zu gefährlich für die anderen Starter im Feld. Schon nach wenigen Runden ist das IndyCar-Rennen in Indianapolis über die 500 Meilen für die Schweizerin Simona De Silvestro (23) beendet. Auch Lotus-Teamkollege Jean Alesi (47) wird von der Rennleitung aus dem Rennen genommen.
Die 96. Ausgabe des «Greatest Spectacle in Racing» steht auch im Zeichen des Abschieds von Dan Wheldon (†33). Dieser war am 16. Oktober 2011 in Las Vegas tödlich verunglückt. Witwe Susie und Söhnchen Sebastian wohnten dem Spektakel bei.
Kurz vor dem Start des Rennens drehte Bryan Herta - im vergangenen Jahr der Teamchef bei Wheldons zweitem Triumph im Brickyard - eine Demonstrationsrunde im letztjährigen Siegerauto mit der Startnummer 98.
Als das 33-Wagen-Feld auf die Formationsrunden vor dem Fallen der Grünen Flagge ging, setzten die 300.000 im Oval anwesenden Zuschauer allesamt zuvor verteilte weisse Sonnenbrillen auf. Eine solche war jahrelang das Markenzeichen von Dan Wheldon.
Auch in diesem Jahr knallt es. Der Australier Will Power (31) verliert die Kontrolle über sein Auto, gabelt den Briten Mike Conway (28) auf, dessen Bolide durch die Luft gewirbelt wird. Ersten Angaben zufolge bleiben beide Piloten unverletzt. Es bleibt der einzige ernsthafte Zwischenfall.
Den Sieg sichert sich Dario Franchitti vor Scott Dixon. Dritter wird der Brasilianer Kanaan. Pech hat Ex-Formel-1-Pilot Takuma Sato. In der Schlussrunde geht er innen am führenden Franchitti vorbei, hängt an und landet in der Mauer - Schlussrang 17 für den Japaner. Als beste Frau klassiert sich Katherine Legge im 22. Rang.
«Was für ein Rennen. Ich glaube, Dan Wheldon wäre stolz darauf», widmete Franchitti seinen dritten Sieg in Indianapolis dem tödlich verunfallten Wheldon. (R.B./sh)
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