Schwarze Flagge für Simona und Alesi Spektakulärer Crash in Indianapolis

Schon nach wenigen Runden ist das IndyCars-Rennen in Indianapolis für die Schweizerin Simona De Silvestro und Lotus-Teamkollege Jean Alesi beendet. Den Sieg sichert sich Dario Franchitti.

  • Publiziert: 27.05.2012, Aktualisiert: 28.05.2012

Zu langsam (den Lotus-Motoren fehlen zu Honda und Chevy 90 PS) und darum zu gefährlich für die anderen Starter im Feld. Schon nach wenigen Runden ist das IndyCar-Rennen in Indianapolis über die 500 Meilen für die Schweizerin Simona De Silvestro (23) beendet. Auch Lotus-Teamkollege Jean Alesi (47) wird von der Rennleitung aus dem Rennen genommen.

Die 96. Ausgabe des «Greatest Spectacle in Racing» steht auch im Zeichen des Abschieds von Dan Wheldon (†33). Dieser war am 16. Oktober 2011 in Las Vegas tödlich verunglückt. Witwe Susie und Söhnchen Sebastian wohnten dem Spektakel bei.

Kurz vor dem Start des Rennens drehte Bryan Herta - im vergangenen Jahr der Teamchef bei Wheldons zweitem Triumph im Brickyard - eine Demonstrationsrunde im letztjährigen Siegerauto mit der Startnummer 98.

Als das 33-Wagen-Feld auf die Formationsrunden vor dem Fallen der Grünen Flagge ging, setzten die 300.000 im Oval anwesenden Zuschauer allesamt zuvor verteilte weisse Sonnenbrillen auf. Eine solche war jahrelang das Markenzeichen von Dan Wheldon.

Auch in diesem Jahr knallt es. Der Australier Will Power (31) verliert die Kontrolle über sein Auto, gabelt den Briten Mike Conway (28) auf, dessen Bolide durch die Luft gewirbelt wird. Ersten Angaben zufolge bleiben beide Piloten unverletzt. Es bleibt der einzige ernsthafte Zwischenfall.

Den Sieg sichert sich Dario Franchitti vor Scott Dixon. Dritter wird der Brasilianer Kanaan. Pech hat Ex-Formel-1-Pilot Takuma Sato. In der Schlussrunde geht er innen am führenden Franchitti vorbei, hängt an und landet in der Mauer - Schlussrang 17 für den Japaner. Als beste Frau klassiert sich Katherine Legge im 22. Rang.

«Was für ein Rennen. Ich glaube, Dan Wheldon wäre stolz darauf», widmete Franchitti seinen dritten Sieg in Indianapolis dem tödlich verunfallten Wheldon. (R.B./sh)

Alle Kommentare (5)

  • Martin  Zbinden
    Takuma Sato ging in der letzten Runde am führenden Franchitti vorbei, Marco Andretti war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Rennen. Will Power hatte am Unfall nicht die geringste Schuld. Mike Conway verlor die Kontrolle über das Auto, krachte in die Mauer und Power konnte nicht mehr ausweichen. Helio Castroneves hatte noch riesen Glück, als er dem Rad von Conway noch ausweichen konnte.....
    • 28.05.2012
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  • Patrick  Lang , via Facebook
    Hm... und warum hat dann Danica Patrick mal ein Rennen der IndyCar-Series gewonnen und hielt auch sonst immer recht gut mit dem Feld mit?
    • 28.05.2012
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  • Markus  Kindlimann , Stäfa
    Wann sehen Frauen endlich ein, dass sie nicht geboren sind um Autorennen zu fahren?? Wenn man sieht, wie Rahel Frey in der DTM hinterher fährt, ist es einfach lächerlich und peinlich. Volleyball, Tennis, Leichtathletik, dass sind Sportarten auch für Frauen, aber nicht Autorennen. Man sieht ja nur schon im Strassenverkehr, wie schwer sie sich tun mit dem Auto.
    • 28.05.2012
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  • Albert  Ulrich , Gross
    Werte Redaktion
    Takuma Sato hat in der letzten Runde den führenden Dario Franchitti angegeriffen und sich dabei selber eliminiert, Mr. Andretti war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschieden.

    Gruss aus Gross
    • 28.05.2012
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  • Michel  Gerber , Manchester , via Facebook
    Wie oft wollt ihr hier noch falsche Informationen veröffentlichen? Takuma Sato ging nicht am führenden Andretti vorbei, sondern am Führenden Franchitti, ich war live vor Ort und habe das Manöver gesehen. Schon letztes Wochenende habt ihr den falschen Mann auf die Pole gesetzt. Informiert euch bitte besser, bevor ihr was falsches publiziert!
    • 28.05.2012
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