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Sports Awards 2012: Federer und Spirig räumen ab

Zum fünften Mal geht die Auszeichung «Sportler des Jahres» an Tennis-Ass Roger Federer (31). Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig (30) macht erstmals bei den Frauen das Rennen.

  • Publiziert: , Aktualisiert:

Sports Awards 2012: Wie gefiel Ihnen die Sendung auf SRF 1?»

Roger Federer ist Sportler des Jahres 2012

Eine Überraschung ist einzig und allein das Erscheinen von Roger Federer. Dass er die Auszeichnung «Sportler des Jahres» einheimsen wird, von dem konnte man eigentlich ausgehen. Denn seine Argumente sind schlicht zu gut - 17. Grand-Slam-Titel, Olympia-Silber, 302 Wochen an der Spitze der Tennis-Weltrangliste.

Und so wählen die Zuschauer Federer (43,90 Stimmenprozente im Final der besten fünf) zum Champion 2012, vor Langlauf-Dominator Dario Cologna und Steve Guerdat, der in London Gold im Springreiten gewann.

Federer, der erst in der Nacht auf Sonntag die letzte Partie seiner Exhibition-Tournee in Südamerika absolviert hat und dann eiligst mit dem Privatjet nach Zürich gereist ist: «Für mich war es ein unglaubliches Jahr. Ich habe alle meine Ziele erreicht!»

Nach 2003, 2004, 2006 und 2007 ist es für den Tennis-Maestro bereits der fünfte Titel - Rekord!

Das Publikum verneigt sich vor King Roger. «Es gibt nichts Schöneres, als eine Standing Ovation in der Schweiz zu bekommen. Ich hoffe, dass ich weiterhin Emotionen wecken kann», sagt Federer.

Bei den Frauen macht Nicola Spirig das Rennen - und zwar deutlich. Über 50 Prozent der Zuschauerstimmen gehen an die Triathlon-Olympiasiegerin, die sich somit zum ersten Mal Sportlerin des Jahres nennen darf.

Spirig: «Diese Auszeichnung ist das i-Tüpfelchen in diesem Jahr für mich!»

2012 lief es für sie nicht nur sportlich sondern auch privat rund. Kurz nach dem Triumph in London wurde sie von ihrem Lebenspartner Reto Hug schwanger. Vor eine Woche läuteten im Zürcher Zoo die Hochzeitsglocken.

Hinter Spirig auf das Podest schaffen es OL-Rekordweltmeisterin Simone Niggli und Kunstturn-Schätzchen Giulia Steingruber.

Edith Wolf-Hunkeler sichert sich zum bereits siebten Mal den Titel «Behindertensportlerin des Jahres».

In der Kategorie «Team des Jahres» reüssiert der FC Basel. Der Trophäe «Trainer des Jahres» geht ebenfalls ins Fussball-Business: Roberto Di Matteo, der die Champions League mit Chelsea gewann, triumphiert.

Benjamin Weger heisst der Newcomer des Jahres. Der 23-Jährige hat sich Biathlon im Jahr 2012 in der Weltspitze etabliert. (yap)

Sports Awards 2012

Sportler des Jahres:
1. Roger Federer (Tennis) 43,90 Stimmenprozente im Final der besten fünf
2. Dario Cologna (Langlauf) 20,33
3. Steve Guerdat (Reiten) 15,37
4. Didier Cuche (Ski alpin) 10,93
5. Nino Schurter (Mountainbike) 9,47

Im ersten Wahlgang ausgeschieden:

6. Beat Feuz (Ski alpin)
7. Thabo Sefolosha (Basketball)
8. Fabian Cancellara (Rad Strasse)
9. Iouri Podladtchikov (Snowboard)
10. Matthias Kyburz (Orientierungslauf)


Sportlerin des Jahres:
1. Nicola Spirig (Triathlon) 53,21 Stimmenprozente im Final der besten fünf
2. Simone Niggli (Orientierungslauf) 20,85
3. Giulia Steingruber (Kunstturnen) 11,59
4. Fabienne Suter (Ski alpin) 7,26
5. Lara Dickenmann (Fussball) 7,09

Im ersten Wahlgang ausgeschieden:
6. Patrizia Kummer (Snowboard)
7. Caroline Steffen (Triathlon)
8. Jolanda Neff (Mountainbike)
9. Sanna Lüdi (Skicross)
10. Esther Süss (Mountainbike)


Team des Jahres (12 Nominierte):

1. FC Basel 17,0 Stimmenprozente
2. Sauber F1 Team 13,6
3. Curling-Team der Frauen 11,3


Behindertensportler des Jahres (14 Nominierte):
1. Edith Wolf-Hunkeler 23,7
2. Heinz Frei 18,6
3. Marcel Hug 12,8


Trainer des Jahres (9 Nominierte):
1. Roberto Di Matteo (Fussball) 18,0
2. Fredrik Aukland/Guri Hetland (Langlauf) 17,8
3. Lucien Favre (Fussball) 14,0. - 9 Nominierte.


Newcomer des Jahres:
1. Benjamin Weger (Biathlon) 47,0
2. Sven Bärtschi (Eishockey) 31,5
3. Granit Xhaka (Fussball) 21,6.

Beliebteste Kommentare

  • Kristin  Bischof
    ob der ROGER FEDERER nun schlussendlich zum sportler des jahres gewählt wird oder nicht,spielt für mich keine rolle,denn ER ist und bleibt sowieso MEINE nummer 1.also machs guät und viel glück!ich drücke dir beide daumen.
  • Jean-Pierre  Imsand , Brugg
    schaut euch nur die Auswahllisten an - die Schweiz ist gesegnet mit Superstars ...

Alle Kommentare (34)

  • Brigitte  Jaun , via Facebook
    Es kann nur einen Sportler des Jahres geben, und dass ist zu Recht Roger Federer. Er ist ein Ausnahmetalent. Habe mich sehr über seine Wahl gefreut.
    • 17.12.2012
    • 9
    • 5
  • Michael  Guidara , Oberglatt , via Facebook
    Ja in der Schweiz gibt es wohl nur Federer und keine anderen Sportler mehr! Für mich hat ganz klar Dario Cologna an der Tour de Ski grosses geleistet und ist somit der Sportler des Jahres!
  • Paul  Furthweiler , Rorschach
    Hallo Carla Schär du hast genau den richtigen Punkt getroffen!!
    Diese "Bünzli" und Neider sind wieder aus ihren Löcher aufgetaucht und können wieder einmal ihren Frust, über ihr eigenes Unvermögen, in ein Forum stellen, immer dann wenn Roger einen Erfolg zu verzeichnen hat. Was sind das nur für armeselige Bürger die selber nichts erreicht haben und den erfolgreichen den Erfolg missgönnen. Es ist unterste Schublade die RF vorwerfen er spiele nur des Geldes willen. Aber um an die Spitze zu kommen braucht es einiges mehr als nur den " Frust und Futterneid" in ein Forum zu stellen. Warum soll er nicht den Lohn dafür ernten?? Die Neider würden vermutlich, sie kommen natürlich nie dazu, das Geld nie annehmen sondern ablehnen. Es ist einfach lächerlich diese negativ Einstellung gewisser "Bünzli".
    • Oskar  Habegger
      Sie verstehen das Ganze wirklich nicht. Das hat nichts mit "Bünzlitum" zu tun, sondern damit, dass man von dieser penetranten "Federmania" schon längst genug hat. Da gäbe es viele andere Sportler, die den Titel weit mehr verdient hätten, z.B. Steve Guerdat mit der Olympia-Goldmedaille, oder Dario Cologna als Weltcupsieger. RF hat dieses Jahr ja, mit Ausnahme von Wimbledon, nicht viel erreicht. RF wurde eingeladen zu kommen und dabei mit dem Titel geködert. Nein, so etwas brauchen wir wirklich nicht mehr. Sorry.
      • 17.12.2012
      • als Kommentar auf Paul  Furthweiler , Rorschach
      • 13
      • 24
    • Michael  Guidara , Oberglatt , via Facebook
      Denke mal armselig sind die, die keinen anderen Spitzenathleten neben Federer akzeptieren Herr Furthweiler.
      • 17.12.2012
      • als Kommentar auf Paul  Furthweiler , Rorschach
      • 11
      • 18
    • Franz  Steiger
      Ach Herr Habegger. Sie bashen doch Federer seit Jahren, da kann er machen, was er will und alle anderen sagen, was sie wollen. Ich stimme zu, dass es schwierig ist, Sportler aus verschiedenen Sportarten zu vergleichen. Sie alle hätten es ebenso verdient. Aber Ihre Aussage er habe "nur" Wimbledon gewonnen - nebst dem neuen Nr.1-Rekord - ist einfach so etwas von lächerlich. Leisten Sie doch mal was. Die Energie, die Sie für Ihre Anti-Federer-Kampagne investieren, könnte wahrlich besser genutzt werden.
      • 17.12.2012
      • als Kommentar auf Paul  Furthweiler , Rorschach
      • 5
      • 2
  • André  Kocher
    Mir gefiel die neue Version "Sportler des Jahres" gar nicht.
    Die Sportler in der sogenannten "LOUNGE" schienen sich zu
    langweilen, in der Erwartung aufgerufen zu werden.
    • 17.12.2012
    • 29
    • 2
  • Christian  Sutter
    Federers Leistung in allen Ehren, aber 2012 war er nur der zweit beste Tennisspieler
    siehe ATP Punkte. Dies müssen wohl auch Hardcore Federer Fans zugeben, dass er auch schon bessere Saisons hatte.
    Wenn man Dario Cologna oder Nino Schurter anschaut, so waren diese 2012 in ihrer Disziplin die Besten. So geht es halt bei der Wahl zum Sportler des Jahres sehr stark um Sympathien und nicht um die wirkliche Sportliche Leistung.
    • Michael  Guidara , Oberglatt , via Facebook
      Schön das auch noch Fans gibt die so etwas neutral betrachten können!
      • 17.12.2012
      • als Kommentar auf Christian  Sutter
      • 8
      • 11
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