Promis im Roger-Fieber: Bei Federer sind sie alle Groupies

Roger Federer kam, sah, siegte – und düste davon. Triathlon-Olympiasiegerin und Sportlerin des Jahres Nicola Spirig rannte vergeblich.

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Sports Awards 2012: Wie gefiel Ihnen die Sendung auf SRF 1?»

Die frohe Botschaft, dass Roger Federer (31) als Überraschungsgast an den Sports Awards auftaucht, verbreitete sich unter den geladene Gästen wie ein Lauffeuer, die Aufregung war riesig.

King ­Roger liess sich eigens aus Kolumbien einfliegen, landete gestern kurz nach 18 Uhr in Zürich. Der Baselbieter liess es sich nicht nehmen, den Preis als Sportler des Jahres – Federer siegte deutlich vor Cologna und Reit-Olympiasieger Steve Guerdat – persönlich in Empfang zu nehmen. Mit seinem souveränen und sympathischen Auftritt stahl Federer allen die Show.

Unmittelbar nach der Sendung flog er gegen 23 Uhr im Privatjet weiter nach Dubai zu seiner Frau Mirka und den Zwillingen. Das sorgte für enttäuschte Gesichter und viel Wirbel unter den Schweizer Sportstars.

«Ich bin Roger nach der Sendung nachgerannt, weil ich für meinen Mann Reto unbedingt ein gemeinsames Bild organisieren wollte. Leider war Federer aber schon verschwunden», erzählte Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig (30), selber soeben frischgebackene Sportlerin des Jahres. ­Roger ist auch unter den Sportlern enorm beliebt, alle wollen sich mit ihm ­fotografieren lassen.

Auch Eisprinzessin Sarah Meier (28) outete sich als grosser Roger-Fan. «Ich wollte für meine Schwester unbedingt ein Autogramm holen, leider war Roger schon auf dem Weg an den Flughafen. Wie schade.»

Entspannt zeigte sich Snowboard-Olympiasiegerin Tanja Frieden (35) an der After-Party. «Bei Federer werden wir alle zu Groupies. Ich habe mir schon im Sommer in London ein gemeinsames Bild mit ihm gesichert.» Die Trophäe sei zu Hause auf dem Laptop sicher abgespeichert.

Auch der zweitplatzierte Dario Cologna (26) blieb ohne Souvenir. Er sei halt eher ein zurückhaltender Typ, was solche Dinge angehe. Cologna zu Blick.ch: «Aber ganz ehrlich, ich bereue es jetzt, dass ich kein Foto mit ihm gemacht habe.»

U23-Mountainbike-Weltmeisterin Jolanda Neff nahm das Heft gleich selbst in die Hand. Mit Hilfe von Moderatorin Steffi Buchli liess sich die 19-Jährige sogar während der Live-Übertragung (!) eine Unterschrift von Roger überreichen. Das majestätische Gekritzel versetzte Jolanda Neff in Euphorie: «Was für ein schöner Abend. Roger ist mein Held.»

Beliebteste Kommentare

  • Markus  Krähenbühl , Scharnachtal
    Die Idee des Sport Awards ist in der Basis mehr als nur sehr gut. Die Sendung ist jedoch sowas von STEIF. Selbstzelebrierung von SRF in rein Kultur. Für was muss der Moderator noch alle Sportlerinen abknutschen völlig fehl am Platz. Dann die Sprüche. Total daneben. Edith Wolf-Hunkeler hat als einzige vor ihrer Dankesrede, mit klarem Nein gegenüber RS ihren unmut dekalriert.
    die anderen Sportler inkl. angehöriger mussten in der Lounge völlig passiv die Sendung über sich ergehen lassen. Die Sendung muss in Zukunft speditiver und frischer rüber kommen
  • werner  baumann , luzern
    Das dumme Geschwätz.Roger sei gleich nach der Sendung verreist?Die Frau Spirig hat doch ein gemeisames Bild mit Roger.Seid doch alle froh dass Roger sich überhaut Zeit genommen hat.Super Roger Federer dass ihnen das Familienleben doch auch eine sehr grosse Rolle spielt.Ich hätte das gleiche getan

Alle Kommentare (25)

  • Milos  Baratovic , Glattbrugg , via Facebook
    Ach solche Wahlen haben so viele Faktoren. Es hätten so viele andere Gewinnen können. Dario hatte eine mega Saison. Didier hat nochmals gezeigt was er drauf hat. Roger wie immer eine Bank. Nicht jeder Sport wird so an den Erfolgen gemessen wie der andere und das finde Ich ein bisschen schade. Und ja die Sendung muss ein bisschen mehr Leben drinn haben und nicht wie ein Rücken nach der Operation versteifen.
    • 18.12.2012
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  • René  Frei , Spreitenbach , via Facebook
    warum sollten die Sportler auch nicht von Federer ein Bild wollen?
    Schliesslich bleibt er unerreicht.
    Ist doch jeder Federer-Fan, die einen mehr, der andere weniger.
    Aber glaube nicht dass es jemanden gibt der bei einer allfälligen Chance wie sie die Promis hatten sich diese nehmen lassen würde.
    Und ich bin kein grosser Tennisfan, aber habe grössten Respekt vor der Leistung Rogers.
    • 17.12.2012
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