Greg Merson (24) hat sich in Las Vegas den Titel als Poker-Weltmeister gesichert. Der US-Amerikaner setzte sich gegen 6597 Konkurrenten im Main Event – darunter HCD-Coach Del Curto – durch.
Mit dem Final Table der besten 9 Spieler ist im Rio-Hotel in Las Vegas am Mittwochmorgen um 5:59 Uhr Ortszeit (!) die World Series of Poker zu Ende gegangen. Nach fast 13 Stunden Spielzeit am Stück triumphierte Greg Merson im Heads-Up über Jesse Sylvia und sicherte sich die 8,5 Millionen US-Dollar Preisgeld.
Die Entscheidung fiel in der 399. Hand, als Merson mit einem König und einer Fünf die Hand von Sylvia (eine Dame und ein Bube) schlug, da die fünf aufgedeckten Karten keinem der beiden half. Mersons Anhang brach in grossen Jubel aus, ein Konfetti-Regen erfüllte den Raum.
Der Zweitplatzierte Sylvia darf sich immerhin auch noch über 5,2 Millionen Dollar freuen. Insgesamt kämpften seit Juli 6598 Spieler um die Krone des Poker-Champions im Main Event und das Bracelet. Seit Montag wurde der Final-Tisch ausgespielt. Merson wird Nachfolger des Deutschen Pius Heinz (23), der im Vorjahr den Poker-Olymp bestiegen hatte.
Die Altersspanne der Teilnehmer betrug zwischen 21 und 92 Jahren und total waren 83 Länder im Rennen. Mit dabei war auch Davos-Coach Arno Del Curto. Der leidenschaftliche Pokerspieler flog allerdings schon am ersten Tag seines Turniers im Juli raus und musste sich den Einsatz von 10000 Dollar ans Bein streichen. (rib)
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