Deutlicher Sieg über Titelverteidiger Michael van Gerwen ist Darts-Weltmeister!

Die Weltnummer eins, Michael van Gerwen, wird nach 2014 zum zweiten Mal Weltmeister. Titelverteidiger Gary Anderson verpasst den WM-Hattrick.

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Die Ausgangslage vor dem Finale der Darts-WM könnte spannender nicht sein. Der amtierende Weltmeister Gary Anderson (46) fordert die Weltnummer eins Michael van Gerwen (27). Ein Duell zweier Superstars.

Die Statistik liefert vorgängig keinen deutlichen Spitzenreiter. Nach 36 Direkt-Begegnungen hat Van Gerwen 22 Siege auf dem Konto, Anderson deren 13 (ein Remis). Der Holländer ist aufgrund seines Saisonverlaufs (25 Turniersiege auf der Pro-Tour) leicht zu favorisieren.

Und das Match hält, was es verspricht. Ein Beispiel: Im dritten Satz wirft Van Gerwen sieben perfekte Pfeile, gewinnt das Leg aber trotzdem nicht! Die beiden Kontrahenten werfen im Ally Pally einen 180er nach dem anderen. Insgesamt sind es 42 Stück – Rekord!

350'000 Pfund Preisgeld und ein Flitzer

Anderson hat ausgerechnet zu der Zeit, als Van Gerwen so richtig aufdreht, eine Schwächephase. Die holländische «Green Machine» kann mit 5:2 Sätzen davonziehen.

Der «Flying Scotsman» kann sich davon nicht mehr erholen. Van Gerwen erhöht die Kadenz und lässt sich den Titel nicht mehr nehmen. Er entscheidet das WM-Finale 2017 mit 7:3 für sich.

Grosser Aufreger: Kurz vor der Entscheidung stürmt ein Flitzer auf die Bühne und krallt sich den Pokal. Sofort nehmen Sicherheitskräfte den Störefried in Gewahrsam.

Für Van Gerwen ist es der zweite Triumph an der PDC-Weltmeisterschaft nach 2014. Er verhindert Andersons Titel-Hattrick und darf die «Sid-Waddell»-Trophäe stemmen. Zusätzlich winken dem Überflieger 350'000 Pfund Preisgeld.

Taylor beendet Spekulationen um seine Zukunft

Als Phil Taylor am Freitag im Viertelfinal gegen Raymond van Barneveld den Kürzeren zog, begannen die Spekulationen über einen Rücktritt der Darts-Legende (16 WM-Titel). Der 56-jährige Engländer wirkte zuletzt müde, brachte nicht mehr die gewohnte Präsenz auf die Darts-Bühne.

Diesen Gerüchten schiebt «The Power» allerdings nun einen Riegel vor. Gegenüber «pdc.tv» sagt Taylor: «Ich höre nicht auf. Das Out bringt mich dazu, härter zu arbeiten und mich zu verbessern. Ich werde nächstes Jahr zurückkehren und noch einen Versuch wagen.»

Experten in England wollen wissen: Nach der WM 2018 soll dann Schluss sein für Taylor. Er, der diesen Sport entscheidend mitgeprägt hat und massgeblich am Aufschwung von Darts beteiligt war.

Publiziert am 02.01.2017 | Aktualisiert am 03.01.2017
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7 Kommentare
  • Mike  Rich 03.01.2017
    Bowling ist auch nicht gleich Kegeln. Das Perfektionieren des Darts-Sport, um auf Weltniveau zu spielen, ist sehr anspruchsvoll. Die Jungs müssen schliesslich davon leben können. Das ist ein Knochenjob!
  • Carly  Pfitzner 02.01.2017
    Unglaublich, dass man bei Darts von Sport spricht: Die meisten dieser Geschicklichkeitsspieler leiden an Uebergewicht, Bewegungsarmut, Alterserscheinungen wie u.a. Bluthochdruck, überlasteter Leber und Kurzatmigkeit! Die gezeigten Gesichter und Körper sprechen Bände.....nicht nur für Mediziner! Bitte erkläre mir doch jemand was an dieser Pub-Aktivität den Sport sein soll!
    • Stefan  Arber aus Zürich
      02.01.2017
      Spielen Sie mal eine Stunde am Stück, dann wissen Sie es vielleicht....
    • Meier  Stefan 03.01.2017
      Dann freuen wir uns alle darauf, Dich nächstes Jahr im Ally Pally auf der Bühne zu sehen. Kann ja nicht so schwer sein. Ist ja schliesslich kein Sport.
    • P  S 03.01.2017
      So etwas habe ich ja noch nie gehört! Darts ist ein extrem anspruchsvoller Sport, genauso wie jeder andere Sport. Ich denke sie würden niemals in der Lage sein wie diese Profis zu spielen. Darts ist vollkommen zurecht ein immer beliebter werdender Sport!
    • Friedrich  Nellen aus Naters
      03.01.2017
      Die Profis trainieren bis 6 Stunden am Tag. für mich ist das Sport.
    • Andreas  Siegenthaler aus Uerkheim
      03.01.2017
      Sie haben einfach keine Ahnung was es einem abverlangt sich auf diesem Niveau zu konzentrieren. Sie würden sicher Snooker auch nicht als Sport bezeichnen ? Das es solche gibt wie sie sie beschreiben mag sein aber die haben auch keine Chance.