Roger Federer kam, sah, siegte – und düste davon. Triathlon-Olympiasiegerin und Sportlerin des Jahres Nicola Spirig rannte vergeblich.
Die frohe Botschaft, dass Roger Federer (31) als Überraschungsgast an den Sports Awards auftaucht, verbreitete sich unter den geladene Gästen wie ein Lauffeuer, die Aufregung war riesig.
King Roger liess sich eigens aus Kolumbien einfliegen, landete gestern kurz nach 18 Uhr in Zürich. Der Baselbieter liess es sich nicht nehmen, den Preis als Sportler des Jahres – Federer siegte deutlich vor Cologna und Reit-Olympiasieger Steve Guerdat – persönlich in Empfang zu nehmen. Mit seinem souveränen und sympathischen Auftritt stahl Federer allen die Show.
Unmittelbar nach der Sendung flog er gegen 23 Uhr im Privatjet weiter nach Dubai zu seiner Frau Mirka und den Zwillingen. Das sorgte für enttäuschte Gesichter und viel Wirbel unter den Schweizer Sportstars.
«Ich bin Roger nach der Sendung nachgerannt, weil ich für meinen Mann Reto unbedingt ein gemeinsames Bild organisieren wollte. Leider war Federer aber schon verschwunden», erzählte Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig (30), selber soeben frischgebackene Sportlerin des Jahres. Roger ist auch unter den Sportlern enorm beliebt, alle wollen sich mit ihm fotografieren lassen.
Auch Eisprinzessin Sarah Meier (28) outete sich als grosser Roger-Fan. «Ich wollte für meine Schwester unbedingt ein Autogramm holen, leider war Roger schon auf dem Weg an den Flughafen. Wie schade.»
Entspannt zeigte sich Snowboard-Olympiasiegerin Tanja Frieden (35) an der After-Party. «Bei Federer werden wir alle zu Groupies. Ich habe mir schon im Sommer in London ein gemeinsames Bild mit ihm gesichert.» Die Trophäe sei zu Hause auf dem Laptop sicher abgespeichert.
Auch der zweitplatzierte Dario Cologna (26) blieb ohne Souvenir. Er sei halt eher ein zurückhaltender Typ, was solche Dinge angehe. Cologna zu Blick.ch: «Aber ganz ehrlich, ich bereue es jetzt, dass ich kein Foto mit ihm gemacht habe.»
U23-Mountainbike-Weltmeisterin Jolanda Neff nahm das Heft gleich selbst in die Hand. Mit Hilfe von Moderatorin Steffi Buchli liess sich die 19-Jährige sogar während der Live-Übertragung (!) eine Unterschrift von Roger überreichen. Das majestätische Gekritzel versetzte Jolanda Neff in Euphorie: «Was für ein schöner Abend. Roger ist mein Held.»
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