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Freefight: Freefight: Blut und Brüste

Sport oder Körperverletzung? Freefight erregt die Gemüter und spaltet die Gesellschaft. Nun präsentierten sich die Gladiatoren erstmals in Deutschland. Das Ergebnis: Ein blutrünstiges Spektakel.

Von Daniel Leu | Aktualisiert um 10:16 | 27.07.2009
Bilder aus dem Kampf zwischen Stefan Struve (oben) und Denis Stojnic. (www.ufc.com)
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Peter Sobotta deckt Paul Taylor mit Schlägen ein. (www.ufc.com)
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Dan Hardy (oben) hat Marcus Davis im Griff. (www.ufc.com)
Die Fäuste fliegen! Wanderlei Silva (r.) und Rich Franklin im In-Fight. (www.ufc.com)
Und beide Kämpfer können ihre Treffer landen. (www.ufc.com)
Der Amerikaner Cain Velasquez versucht den Franzosen Cheick Kongo am Kopf zu treffen. (www.ufc.com)
Mirko Cro Cop zieht mit seiner Linken durch und trifft Mostapha Al Turk hart. (www.ufc.com)
Daraufhin geht Mostapha Al Turk zu Boden. (www.ufc.com)
Cain Velasquez kann den 1,93 Meter grosse Franzose auf den Rücken zu drehen. (www.ufc.com)
Stefan Struve liegt am Boden. Im Sekundentakt rammt ihm sein Gegner Denis Stojnic die Faustbrutal in den Kopf. Aus Struves Platzwunde an der Stirn fliesst das Blut über sein Gesicht. Der Kampf wird unterbrochen. Ein Ringarzt schaut sich die Wunde an und erklärt anschliessend den Niederländer für weiterhin kampffähig. Blutüberströmt rettet sich Struve in die Pause.

In der zweiten Runde wälzen sich die beiden erneut am Boden und im Blut. Struve sieht aus wie der sichere Verlierer, doch dann leckt er Blut, kann sich aus der Umklammerung seines Gegners lösen und kontert mit einem «Rear Naked Choke», einem Würgegriff, der die Blutzufuhr zum Gehirn unterbricht. Stojnic hat nur wenige Sekunden Zeit, um die Bewusstlosigkeit zu verhindern. Ihm bleibt keine andere Wahl, als den Kampf aufzugeben.

Struve ist der Sieger. Er streckt die Arme in die Höhe. Die Heldenpose eines Gladiators.«Mixed Martial Arts», kurz MMA, oder Freefight nennt sich die Sportart, die sich an diesem Samstagabend in der Kölnarena erstmals in Mitteleuropa präsentiert und die im Vorfeld für grosse Polemik gesorgt hat.
Zehnmal pro Jahr – jeweils an einem Samstag – wird das Sportmagazin dem BLICK beigelegt. Die nächste Ausgabe erscheint am 15. August mit dem Themenschwerpunkt Leichtathletik-WM in Berlin und dem Meeting «Weltklasse Zürich».
Die UFC-Girls in Action: Klicken Sie sich durch die Diashow! (www.ufc.com)
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Das Octagon Girl Edith Labelle (www.ufc.com)
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Das Octagon Girl Logan Stanton (www.ufc.com)
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Die UFC-Octagon-Girls zeigen, was sie haben. (www.ufc.com)

Titten und Tätowierungen

Knapp 13000 Zuschauer schauen sehen sich in der Kölnarena den Kampfabend an. Die Ticketeinnahmen liegen bei 1,3 Millionen US-Dollar. Das Publikum lässt sich unter dem Begriff «Tits and Tats» zusammenfassen: Titten und Tätowierungen.

Die Frauen solariumgebräunt, blondierte Haare, die sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale offengelegt. Die Männer aufgepumpt, tätowiert und in Muskel-Shirts. Hier durchmischen sich Show und Sport zu einem einzigartigen, abartigen Spektakel. Eine Inszenierung «Made in America».

Dazu gehören auch die Nummerngirls. Sie tragen Namen wie «Arianny Celeste» oder «Edith Labelle», sind spärlich bekleidet und wurden aus Übersee eingeflogen. Die ganze Perversion und Doppelmoral zeigt sich, als sich ein Fan mit einem Nummerngirl fotografieren lassen will. Sofort eilt eine Verantwortliche heran und nimmt dem Zuschauer das Bier aus der Hand. Blut und Brüste dürfen selbstverständlich fotografiert werden, nicht aber das Bier.

Makus Davis ist vom Kampf gezeichnet. (Keystone)
Makus Davis ist vom Kampf gezeichnet. (Keystone)
Volle Hallen, gute Stimmung. (www.ufc.com)
Volle Hallen, gute Stimmung. (www.ufc.com)

Das sind die Kämpfer

Im zweiten Teil: Alles über den Hauptkampf des Abends, die UFC-Kämpfer und wie der Promoter die brutalen Kämpfe verteidigt.

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