Isinbajewa versagt brutal

  • Publiziert: 17.08.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

BERLIN - Damit hat aber gar niemand gerechnet: Stabhochspringerin Jelena Isinbajewa versagt an der WM in Berlin völlig - und geht leer aus!

Die Sensation ist perfekt! Jelena Isinbajewa kann ihren WM-Titel in Berlin nicht verteidigen, sie geht mit drei Nullern leer aus, liefert kein gültiges Resultat ab.

Überheblichkeit oder Dummheit? Die schöne Russin steigt erst bei der Höhe von 4,75 Metern ein. Bei dieser Höhe scheitert sie ebenso wie zweimal über die 4,80 Meter. Aus der Traum, da haben die Nerven völlig versagt. Sie wisse nicht, was passiert ist, sagte Isinbajewa mit Tränen in den Augen.

Dabei hätte Isinbajewa nur die Höhe von 4,65 Meter überspringen müssen, um sich eine Medaille sichern. Ein Kinderspiel für die Olympiasiegerin von 2008 (Siegerhöhe: 5,05 Meter).

Damit steht die 26-fache Weltrekordhalterin erstmals seit der WM 2003 in Paris an einem Grossanlass nicht auf dem obersten Podest.

Völlig überraschend holt sich Anna Rogowska mit 4,75 Meter das begehrte WM-Gold. Je 4,65 Meter überspringen Chelsea Johnson (USA) und Monika Pyrek (Pol), das gibt Silber und Bronze. (zbi)

Der verflixte Montag

Eine Überraschung ereignete sich auch in den 800-m-Halbfinals der Frauen. Die Olympiasiegerin Pamela Jelimo aus Kenia, die Dominatorin des letzten Jahres, gab 200 Meter vor dem Ziel auf und verpasste damit den Einzug in den Final der besten Acht. Die Titelverteidigerin Janeth Jepkosgei erreicht nur über die Zeitregel den Endlauf am Mittwoch.

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