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Die beiden schwarzen Amerikaner trugen bei der Trauerfeier in Williamstown in der Nähe von Melbourne den Sarg. Norman war in der vorigen Woche im Alter von 64 Jahren nach einem Herzinfarkt gestorben.
Bei den Olympischen Spielen 1968 in der mexikanischen Hauptstadt stand das Trio bei der 200-m-Siegerehrung gemeinsam auf dem Podium. Das Bild ging um die Welt.
Olympiasieger Smith und sein drittplatzierter Landsmann Carlos hatten eine im schwarzen Handschuh steckende Faust gegen den Himmel gereckt, während der Hymne senkten sie ihre Köpfe. Peter Norman, der in die Aktion eingeweiht war, solidarisierte sich mit dem US-Duo: Der Silbermedaillengewinner trug ein Abzeichen für Menschenrechte an seinem Trikot.
Nach ihrer in den USA umstrittenen Aktion für Black Power und gegen Rassendiskriminierung verliessen Smith und Carlos das Olympische Dorf, um ihrem Ausschluss aus dem US-Team zuvor zu kommen.
Noch heute sind sie Norman dankbar. «Peter hat nicht mit der Wimper gezuckt, er hat nicht einmal die Augen oder den Kopf bewegt», sagte Carlos bei der Trauerfeier vor rund 800 Gästen. «Als ich ihm in die Augen schaute, habe ich nichts als Liebe gesehen.»
Die 20,06 Sekunden Normans vom 16. Oktober 1968 werden vom Leichtathletik-Weltverband IAAF bis heute als Ozeanien-Rekord geführt.
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Black Power: Smith (M.) und Carlos mit Norman 1968 in Mexico City. (AP)