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Als Spitzenhandballer hat er alles erlebt. Olympiasilber, WM-Silber, Champions League-Sieg. Stefan Kretzschmar gehörte zu den ganz Grossen im Geschäft. Mit Franziska Van Almsick angelte er sich auch noch das Schwimm-Schätzchen der Nation.
Jetzt spricht Kretzschmar offen über sein Spielproblem. In einem Interview mit dem Online-Portal «sportbild.de» sagt Kretzschmar: «Wenn wir morgens kein Training hatten, habe ich ab elf Uhr vormittags gezockt, einmal habe ich an einem Tag 3000 Euro in den Sand gesetzt.»
Professionelle Hilfe brauchte der «Rocker» unter den Handballern aber nie: «Die Sucht entstand vor allem aus Langeweile, als ich aus der Stadt weggezogen bin, hat sich das Thema von selbst erledigt», so Kretzschmar.
Heute gehts «Kretsche» etwas ruhiger an. Seine wilden Jahre hat er hinter sich. Beim SC Magdeburg ist er Sportdirektor und auch die privaten Turbulenzen hat er hinter sich gelassen – Kretzschmar ist wieder mit seiner Ex-Frau Maria, die er für Van Almsick verlassen hatte, zusammen.
Das Video entstand übrigens an den Olympischen Spielen 2004, ein Müsterchen für die grosse Klasse Stefan Kretschmars. (sim)