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Endlich packt Tiger Woods aus. Auf seiner Homepage gibt er zu, seine Frau Elin betrogen zu haben.
Woods bereut seine Untreue. Er entschuldigt sich für die Enttäuschung und den Schmerz, den er vor allem Elin, sowie seinen Kindern Sam (2) und Charlie (1) zugefügt habe. Auch seine Fans bittet er um Verzeihung.
Ob er den angerichteten Schaden mit diesem späten Bekenntnis noch reparieren kann? Auf alle Fälle scheint es, also wolle er alles dafür tun. Er nimmt sich sogar eine Auszeit vom Golf.
«Ich muss mich darauf konzentrieren, ein besserer Ehemann und Vater zu sein.», so Woods auf seiner Website. Dass die Pause keine Patentrezept ist, weiss auch er selbst: «Vielleicht kann ich den von mir angerichteten Schaden nicht wiedergutmachen, aber ich will es so gut wie möglich versuchen.»
Positive Reaktionen
Kurz nach Bekanntgabe der Neuigkeit erhielt Woods bereits Support von verschiedener Seite, unter anderem von seinem Ausrüster Nike aber auch von der PGA-Tour. «Seine Prioritäten sind da, wo sie sein müssen und wir werden den Wunsch seiner Familie nach Privatsphäre erfüllen», sagte US-PGA-Tour-Präsident Tim Finchem, «wir freuen uns auf Woods Rückkehr auf die Tour.»
Dieser Wunsch erklärt sich teilweise auch durch die Tatsache, dass die Tour Woods dringend braucht. Als er im Vorjahr nach seinem US-Open-Sieg in Torrey Pines wegen Knieproblemen acht Monate pausierte, sanken die TV-Ratings und die Besucherzahlen an den Turnieren weit ab.
Natürlich werden nun auch Spekulationen angestellt, wann Woods auf die Tour zurückkehren könnte. Sein Agent Mark Steinberg sagte dazu gegenüber AP: «Die Gesamtheit eines Lebens ist wichtiger als eine professionelle Karriere. Am Wichtigsten ist nun die junge Familie, welche versucht, mit schwierigen Problemen des Lebens umzugehen. Der Entscheid, wann Tiger zurückkehrt, sollte nur von der Familie gefällt werden.» (SDA/hgt/sme)