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Louis Oosthuizen sorgt in St. Andrew für die Riesen-Sensation. (Reuters)
Oosthuizen, der in seiner siebenjährigen Profikarriere erst einen nennenswerten Sieg errungen hat (am Andalusien-Open im März dieses Jahres), startet am ältesten und wohl prestigereichsten Golfturnier mit fünf Schlägen Vorsprung in die Schlussrunde.
Anders als viele Aussenseiter, die einen grossen Triumph vor Augen haben, lässt er sich nie nervös machen. Er spielt mit unglaublicher Sicherheit und Konstanz und baut seinen Vorsprung sogar noch deutlich aus.
Sämtliche Favoriten haben das Nachsehen. So der Engländer Lee Westwood, der sich einmal mehr an einem der vier grossen Turniere mit dem 2. Platz zufriedengeben muss. Oder Tiger Woods, der trotz seines guten Auftakts am Donnerstag im weiteren Verlauf des Turniers nie mehr nahe an seinen 15. Majortitel herankommt.
Als 23. ist Woods immerhin noch 25 Ränge besser als sein amerikanischer Erzrivale Phil Mickelson. Mickelson muss seinen Angriff auf Woods Leaderstellung in der Weltrangliste weiter hinauschieben.
Das 1860 erstmals ausgetragene British Open erlebte in seiner langen Geschichte kaum jemals derart viele Überrschungen wie beim 150-Jahr-Jubiläum. Unter den besten 22 des Schlussklassements sind der Südafrikaner Retief Goosen als Sechster und der amerikanische Senior Tom Lehman als 14. die einzigen Spieler, die schon Majorturniere gewonnen haben. (Si/msc)