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Mein 10. Ironman Hawaii war leider nicht mein glücklichster.
Ich war in ausgezeichneter Form, hatte mir sehr viel vorgenommen. Nicht vorgenommen hatte ich mir jedoch, das Medical Center zu besuchen sowie einen ausführlichen Prüfbericht über die Toiletten an der Strecke zu schreiben. Nach dem Zieleinlauf erhielt ich wegen totaler Dehydrierung mehrere Infusionen. Mein Körper hatte sich verkrampft und zuletzt geweigert, Flüssigkeiten zu behalten.
Schon beim Schwimmen hatte ich Probleme, kam mit Verspätung aus dem Wasser. Beim Radfahren musste ich mich bereits übergeben. Und kurz nach Beginn der Marathonstrecke gab es kein Halten mehr – leider nur auf der Toilette.
Es hat mehrere Profis erwischt. Auch Stefan Riesen, den Gewinner des Ironman Zürich 2006 . Er musste sich beim Radfahren ebenfalls mehrere Male übergeben und anschliessend aufgeben.
Trotz der Übelkeit ist es mir gelungen, mit 4:59 Stunden auf der 180 km langen Velo-Strecke die beste Zeit aller Frauen zu fahren.
Die vielen Anfeuerungsrufe an der Strecke und die Erinnerung an einen US-Spielfilm, in dem ein indianisches Pferd erschossen werden sollte, das sich dann doch noch erholte, haben mich abgehalten, aufzugeben. Aber erst, als mir dann auf der Marathonstrecke eine amerikanische Triathletin zurief «Natascha, we love you», wusste ich, dass ich das Rennen beenden werde.
Der Sprecher des Ironman sprach mich nach dem Rennen mit «you are a great champion» an. Das hat mich ein wenig stolz gemacht.
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Natascha Badmann wird am 6. Dezember 40 Jahre alt. Gestern Sonntag wollte sie zum 7. Mal den legendären Triathlon auf Hawaii gewinnen.