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Denn die Spuren seiner Horrorfahrt sind 20 Tage danach nicht nur an seinem arg geschundenen Körper zu sehen. Die massive Mauer, in die der Brasilianer mit seinem BMW X5 mit fast 80 Stundenkilometern gedonnert war, musste zum Teil abgebrochen werden. Die Fassade wird aus Angst vor einem Hauseinsturz gestützt. Das Badezimmer, das sich im Raum dahinter befindet, bekam unfreiwillig eine Air Condition. Wahrlich keine Luxus-Einrichtung bei Minus-Temperaturen in der Nacht.
Mit massiven Backsteinen wird nun die Aussenwand neu gemauert. «Ich habs gesehen, als ich
vorbeigefahren bin», sagt der GC-Scharfschütze.
Führerschein weg!
Wie bitte, Herr Dos Santos, Sie fahren schon wieder? «Nein, nein. Ich wurde gefahren. Die Polizei hat mir ja gleich nach dem Unfall den Führerschein weggenommen.»
In der Nacht auf den 20. März hatte Dos Santos auf der Heimfahrt nach dem Spiel in Basel wenige hundert Meter vor seiner Haustüre in Niederhasli ZH eine harmlose Linkskurve verpasst. Als Ursache wird Sekundenschlaf – und nicht Alkoholkonsum – vermutet.
Unbestritten: Der Brasilianer hatte einen Schutzengel auf seinem Beifahrersitz. Beim Horror-Aufprall zog sich Dos Santos «nur» eine Hüftluxation und mehrere Prellungen zu. Nachträglich musste am Sprunggelenk zwar ein operativer Eingriff vorgenommen werden.
Eine leichte Lungenentzündung, die sich Dos Santos im Zürcher Uni-Spital einfing, ist bereits wieder überstanden. Toni: «Es geht mir schon viel besser. Am Montag wurde mir der Gips entfernt.»
Seit einer Woche schuftet die GC-Lebensversicherung (10 Tore/ 15 Assists) am Comeback. Vier Stunden täglich im Therapie-Raum. Noch geht Toni an Krücken: «Ich hoffe, dass ich sie Ende Woche abgeben darf.»
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Dos Santos auf der Tribüne. (Toto Marti)