Zaubert Red Bull den Ösi-Coach aus der Dose? Leipzig-Wirbel um Koller!

Aufregung in Österreich und Deutschland! RB Leipzig soll an Marcel Koller (55) dran sein. Red-Bull-Boss Mateschitz antwortet mit einem Smiley.

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2 YB 36 78:47 69
3 Luzern 36 59:50 54
4 GC 36 65:56 53
5 Sion 36 52:49 50
6 Thun 36 45:54 41
7 St. Gallen 36 41:66 38
8 Vaduz 36 44:60 36
9 Lugano 36 46:75 35
10 Zürich 36 48:71 34
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Ralf Rangnick (57) sagt es vor knapp einer Woche nochmals klar und deutlich: Er will Ende Saison seine Doppelfunktion bei RB Leipzig aufgeben. Nicht mehr gleichzeitig Sportchef und Trainer des Tabellenführers der 2. Bundesliga sein: «Sollten wir tatsächlich aufsteigen, ist es wichtig, dass mit mir dann noch jemand da ist, der das schon erlebt hat und weiss, auf was wir achten müssen», sagt Rangnick auf Sky. «Deswegen sind wir auch der Überzeugung, dass es wichtig wäre, jetzt den richtigen Trainer zu finden, sodass ich mich dann wieder mehr um die mittel- und langfristige Ausrichtung kümmern kann.»

Einer, der weiss, wie man aufsteigt und sich dann in der Bundesliga behauptet, das ist Marcel Koller (55). 2006 kam er mit Bochum hoch, spielte daraufhin drei Saisons lang in der 1. Bundesliga. Und nun berichtet die «Leipziger Volkszeitung», dass Koller einer der Wunschkandidaten sei.

Klar ist: Koller, dessen Vertrag beim ÖFB nach der EM ausläuft, lässt sich alle Optionen offen. Er spricht mit seinem jetzigen Arbeitgeber über eine Vertragsverlängerung. Und prüft gleichzeitig seine weiteren Möglichkeiten, sprach unter anderem auch mit Borussia Mönchengladbach.

Wird Koller nun zum Dosenkavalier? Neben dem Zürcher sind auch Markus Weinzierl (FC Augsburg) und Sandro Schwarz (FSV Mainz II) ein Thema, auch Uli Forte (Ex-YB) war bei Red Bull immer ­wieder ein Thema. «Wir brauchen am Ende nur einen, nämlich den Richtigen», sagt Rangnick. «Wie lange es noch dauern wird, kann ich im Moment nicht sagen, ist auch nicht so wichtig.»

BLICK fragt beim Big Boss nach: Ist Leipzig scharf auf Koller, Herr Mateschitz? Der Red-Bull-Chef antwortet per SMS mit einem Smiley:  «... gar nicht!»

Klar ist: Ein Abwerben von Marcel Koller wäre für den höchsten Red-Bull-Chef ein politisch heisses Unterfangen. Dietrich Mateschitz, der Milliardär, ist Österreicher – und würde seinem Land den grossen Heilsbringer abjagen ... Mateschitz stellt klar: «Es gab und gibt ­keine Gespräche.» Aber wird es noch welche geben?

Leipzig ist eine der spannendsten Adressen für jeden Fussballtrainer. Der Klub liegt als Tabellenführer (44 Punkte) vor Freiburg (38), Nürnberg (36) und St. Pauli (33). Die Mission 1. Bundesliga läuft.

Doch ein Aufstieg ist nur die nächste Etappe. Denn RB Leipzig in der 1. Bundesliga, das ist nur der Startschuss auf ein neues Ziel: den Meister-Titel in der Bundesliga.

Publiziert am 10.02.2016 | Aktualisiert am 11.02.2016

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13 Kommentare
  • Thomas  Meier 11.02.2016
    Marcel Koller wird hoffentlich nach der EM neuer Trainer der Schweizer Fussball Nationalmannschaft !
  • Alexa  Baumann , via Facebook 11.02.2016
    Ob das allerdings bei den Red Bull Trinkern in Österreich so gut ankommen würde, wenn ausgerechnet ihr Lieblings Getränk dafür sorgen würde, dass "ihr" bester Trainer nach Leipzig abwandern würde. Der Umsatz würde wohl sinken und man würde den Red Bull Chef überall ausbuhen.
  • Ernst  Schaffhauser aus Bodensee
    11.02.2016
    warum sollte Koller zum Dosenclub gehen?? des Geldes wegen denke ich nicht, da hätte er zu BMG gehen können, des Erfolges wegen, den hat er bei den Ösis auch, und bezahlt wird im sicherlich auch genug, und dann ist ja auch noch die Schweiz die ihn gerne hätte, und hier hätte er ein gutes Umfeld das er auch bestens kennen würde, also ich tippe Öesterreich oder Schweiz, die Hoffnung stirbt zuletzt
  • Fabian  Stettler 11.02.2016
    Kohler in die Schweiz und Petkovic in die Wüste!
  • Daniel  Brenneke , via Facebook 11.02.2016
    Sorry, aber ich finde es echt schwach das immer gegen Redbull und Herrn Mateschitz geschossen wird. Sei es in Salzburg oder Leipzig. Ohne Herrn Mateschitz würde es beide Vereine nicht mehr geben. Und was ist daran falsch das er Erfolg will? Er macht das selbe wie die Herrn Araber die Besitzer von PSG, ManCity oder Man United sind. Die bezahlen auch Millionen für den Erfolg. Da motzt niemand darüber. Auch die BL ist da nicht anders. Oder wer zahlt bei Wolfsburg? VW!!!
    • Silvano  Riederer 11.02.2016
      Die genannten Beispiele sind alles Vereine, die vor Jahrzehnten von Personen aus Liebe zum Fussball gegründet wurden und deren Identität trotz potenter Geldgeber unangetastet bliebt. RB Leipzig hingegen wurde ausschliesslich aus Marketinggründen erschaffen, der Sport ist dort nur Mittel zum Zweck. Es geht einzig und alleine darum, das Dosengetränk noch penetranter zu bewerben, als es sonst schon der Fall ist.