Xamax: Jedes Training kostet zwei Franken
Jedes Mal, wenn die Xamax-Spieler zum Training kommen, müssen sie in der öffentlichen Tiefgarage parkieren – und Gebühren zahlen. Jetzt ist Trainer Nestor Clausen sauer: «Alle wollen schnell weg!»
Aktualisiert um 23:45 | 08.08.2008
Weil Xamax in der Maladière nicht über eigene Parkplätze verfügt, müssen die Spieler zahlen, um zu trainieren. Denn um das Auto abstellen zu können, müssen sie die öffentliche Coop-Tiefgarage im Einkaufscenter unter dem Stadion benutzen.
Die Kosten: 50 Rappen pro Stunde – auch für die Spieler. Meist kostet sie das zwei Franken pro Training, schreibt die welsche Zeitung «Le Matin».
Nun findet das der argentinische Trainer Nestor Clausen gar nicht lustig. Er sagt: «Das ist nicht normal. Das wirkt sich negativ auf den sozialen Umgang aus. Statt miteinander nach dem Training zu verweilen, wollen alle möglichst schnell weg, um Parkgebühren zu zahlen. Und morgens kommen sie darum oft auf den letzten Drücker.»
Xamax will den Spielern die Gebühr trotzdem nicht erstatten. «An ihrem Gehalt gemessen, können die Profis die paar Franken gut selbst bezahlen», sagt Philippe Salvi, bei Xamax Chef der Administration. Auch Parkplatz-Betreiber Coop will den Kickern aus Grundsatz-Überlegungen nicht entgegen kommen.
Gut hat es da Trainer Clausen. Er wohnt nur 200 Meter vom Stadion entfernt. «Ich komme zu Fuss», sagt er.
Die Kosten: 50 Rappen pro Stunde – auch für die Spieler. Meist kostet sie das zwei Franken pro Training, schreibt die welsche Zeitung «Le Matin».
Nun findet das der argentinische Trainer Nestor Clausen gar nicht lustig. Er sagt: «Das ist nicht normal. Das wirkt sich negativ auf den sozialen Umgang aus. Statt miteinander nach dem Training zu verweilen, wollen alle möglichst schnell weg, um Parkgebühren zu zahlen. Und morgens kommen sie darum oft auf den letzten Drücker.»
Xamax will den Spielern die Gebühr trotzdem nicht erstatten. «An ihrem Gehalt gemessen, können die Profis die paar Franken gut selbst bezahlen», sagt Philippe Salvi, bei Xamax Chef der Administration. Auch Parkplatz-Betreiber Coop will den Kickern aus Grundsatz-Überlegungen nicht entgegen kommen.
Gut hat es da Trainer Clausen. Er wohnt nur 200 Meter vom Stadion entfernt. «Ich komme zu Fuss», sagt er.
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