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«Was dieser A… von Schiri gepfiffen hat, war unter aller Sau – katastrophal», lässt Blick.ch-Leser Gerhard Boegli-Canindo aus Steffisburg (BE) seiner Wut freien Lauf. Nicht nur er regt sich fürchterlich über die Leistung von Final-Schiri Howard Webb (wird am 14. Juli 39) auf.
Luru Mutu aus der Ostschweiz geht sogar noch weiter und wirft dem gelernten Polizist unlauteres Verhalten vor: «Wieviel mussten die Spanier dem Schiedsrichter für den Sieg wohl bezahlen?»
Wahrlich zog der sonst meist souveräne Engländer nicht gerade seinen besten Tag ein. In der 22. Minute mähte Mark van Bommel den späteren Siegtorschützen Iniesta brutal von hinten um, sechs Minuten später die Kung-Fu-Attacke von Nigel de Jong an Xabi Alonso. Beide Übeltäter ereilte mit der Gelben Karte ein mildes Urteil.
Aber auch Iniesta selber rächte sich an Van Bommel nach einem Zweikampf und blieb unbestraft. Dann der nichtgegebene Eckball für Holland kurz vor dem 1:0 und viele weiter strittige Entscheidungen. Für viele zu viel des Guten, was Schiri Webb ablieferte.
Walter Weber aus Bern wettert: «Solche Fehler unterlaufen Massimo Busacca nicht einmal mit 40 Grad Fieber! Das Finale war eine reine ‹Chlopferei› mit etlichen rot-würdigen, widerlichen Fouls.»
Und so bläst auch Eric Widemeijer aus Zürich ins gleiche Horn: «Schon wieder entscheidet der Schiedsrichter ein wichtiges Spiel! Danke Herr Blatter, dass sie uns diesen Schiedsrichter vor die Nase gesetzt haben!»
Rolf Wysshaar aus Biel aber relativiert: «Ich bin normal immer für die Holländer. Dass jetzt aber der Schiri an der Niederlage schuld sein soll, ist eine Frechheit! Der hat zwar effektiv sehr, sehr schlecht gepfiffen. Allerdings gesamthaft klar zum Vorteil der Holländer!» Und Thomas Stähli aus Oberkirch meint: «Die richtige Mannschaft hat gewonnen. Schiri-Fehlentscheidungen hin oder her!» (wst)
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WM-Final-Schiri Howard Webb erhitzt mit zahlreichen strittigen Entscheidungen die Gemüter der Fussball-Fans. (Reuters)