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Nach Handspiel: Henry dachte an Rücktritt

Das Hands, das Frankreich an die WM nach Südafrika bringt, macht Thierry Henry enorm zu schaffen: Der Frankreich-Star dachte sogar an Rücktritt.

Aktualisiert um 12:01 | 23.11.2009
Thierry Henry gibt seine Verfehlung zu: «Es war Hands. Aber ich bin nicht der Schiri.» (Keystone)
Der Stürmer-Star spielt den Ball in der Verlängerung gegen Irland klar mit der Hand. (Keystone)
Henry legt sich den Ball zurecht und ... (Keystone)
... passt in die Mitte. (Keystone)
Dort steht William Gallas zum Einköpfen bereit, Frankreich fährt an die WM. (Keystone)
Arsenal-Coach Arène Wenger bettelt danach förmlich um ein Tor der Iren. «Damit wir uns nicht wegen dieses Treffers qualifizieren.» (Keystone)
Bixente Lizarazu schämt sich: «Das war grässlich. Als Spieler würde ich gesenkten Hauptes in die Kabine schleichen.» (Keystone)
Der Ex-Bayern-Star feierte mit Frankreich den Weltmeistertitel 1998. (Keystone)
Auch die französische Sportbibel «Equipe» will sich nicht so recht freuen. «Die Qualifikation ist ein Wunder angesichts dieses fussballerischen Nichts.» (Keystone)
Sein Hands gegen Irland macht Thierry Henry schwer zu schaffen. Nachdem er ein Wiederholungsspiel als faire Lösung bezeichnete, dachte er sogar an einen Rücktritt aus der französischen Nationalmannschaft. Das bestätigte der Stürmerstar von Champions League-Sieger FC Barcelona gegenüber der französischen Fachzeitung L´Equipe.

In den zwei Tagen nach dem Hands habe er sich sehr allein gefühlt, sagte Henry nun im Interview. Er dachte sogar ernsthaft daran, seine Karriere in der französischen Nati zu beenden. Letztlich aber hätte sein Pflichtgefühl gegenüber Frankreich den Ausschlag zur Fortsetzung seiner internationalen Laufbahn bis zur WM-Endrunde 2010 in Südafrika gegeben: «Trotz allem, was passiert ist, und obwohl ich mich fallen gelassen fühlte, will ich mein Land nicht im Stich lassen.» (Si/sau)
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