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Der Präsident betont aber explizit, dass er den Titel nicht einfordert, sondern nur als Ziel ausgibt. Dafür gibt er auch schon die passende Spielphilosophie dafür aus: Spielerisch soll der FCZ überzeugen!
«Dieses Team wurde bewusst zusammengestellt, es besitzt überragendes, spielerisches Potential», sagt Canepa. Und: «Auch wenn es mir keiner glaubt, der Erfolg allein interessiert mich nicht! Dieser destruktive Rüpelfussball, den einige Nationalmannschaften an der WM in Südafrika spielten, wäre nichts für den FCZ. Ich nenne bewusst keine Namen!»
Trainer Urs Fischer nimmt die hohen präsidialen Ansprüche gelassen entgegen. «Ich bin ein Trainer, der auch gerne nach vorne spielen will. Und unsere Ambitionen müssen ganz hoch sein. Wir werden alles daran setzen, sie zu erreichen.»
Dafür hat der FCZ in den letzten vier Wochen rund 40 Trainings absolviert. Fischer ist mit dem Einsatz seiner Spieler hoch zufrieden: «Es war schon sehr hart, doch alle haben hervorragend mitgezogen. Das war sehr, sehr erfreulich.»
Momentan sind noch vier Goalies auf der FCZ-Spielerliste. Klappts nicht mit Johnny Leonis Transfer nach Portugal oder Spanien, wird wohl Orlando Lattmann ausgeliehen. Auch im Sturm ist der Klub überbesetzt: Gut möglich, dass die Youngsters Marco Schönbächler und Adrian Nikci ausgeliehen werden.
Im Winter wird voraussichtlich auch Alain Rochat den Klub verlassen. Der schweizerisch-kanadische Doppelbürger liebäugelt mit einem Transfer zu Vancouver. (Mi.W.)