Erhält die Fifa oder sogar Sepp Blatter persönlich den Friedensnobelpreis? Der Fifa-Präsident ist der Idee nicht abgeneigt.
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Fifa und ihr Präsident Sepp Blatter bringen die Fussball-WM erstmals auf den afrikanischen Kontinent. Nirgends sonst auf der Welt ist die Armut so gross, wird Hoffnung so dringend benötigt.Nun bringt die Fifa den grössten Sportanlass der Welt nach Südafrika. Im Fokus der PR-Strategie steht die Gefängnis-Insel «Robben Island», auf der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela 27 Jahre in Haft verbrachte.Effekthascherei der Fifa? Jedenfalls lassen die Spekulationen nicht auf sich warten. Zum Beispiel um die Verleihung des Friedensnobelpreises.«Würden Sie ablehnen?»Und tatsächlich macht sich auch Blatter selbst Gedanken um den Nobelpreis: «Wenn ein Nobelpreis vergeben werden sollte, dann der Institution und nicht einem Mann», so Blatter in der
NZZ.Doch auch persönlich scheint er der Auszeichnung nicht abgeneigt. «Würden Sie das ablehnen?», fragt der Fifa-Boss rhetorisch. (sme)