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Bei den tragischen Anschlägen auf die togolesische Nati sterben drei Personen. Ist die Sicherheit an der WM in Südafrika gewährleistet?, fragt sich nun die Fussball-Welt.
Unser Nati-Captain Alex Frei fordert im BLICK Verstärkung für sein Team: «Es wäre gut, fünf bis zehn zusätzliche Leute aus der Schweiz mitzunehmen, die für die Sicherheit der Nati sorgen.»
Nun versuchen die Veranstalter der WM, die Welt zu beruhigen. Südafrikas Organisationschef Danny Jordaan sagt, Zusammenhänge zwischen dem Terroranschlag am Afrika-Cup und der WM im Sommer zu ziehen, sei schlichtweg «unlogisch».
Südafrika solle an seiner eigenen Geschichte gemessen werden. Seit 1994 habe es mehr als 100 Sport-Grossveranstaltungen ohne jede Gewalt oder andere ernste Zwischenfälle gegeben.
Die Welt «darf nicht mit zweierlei Mass messen», fordert der Organisationschef. Angola habe rein gar nichts mit Südafrika zu tun, niemand würde in Europa auf die Idee kommen, Vorfälle in Finnland mit der Lage in England in Verbindung zu bringen.
Die WM in Südafrika im Juni und Juli werde «effizient, professionell und sicher» über die Bühne laufen.
SFV-Sicherheits-Boss Ueli Pfister (42) bläst ins selbe Horn. «Angola ist mit Südafrika nicht zu vergleichen. Und der Afrika-Cup auch nicht mit der Weltmeisterschaft», sagt der Mann, der von den Nati-Stars «FBI-Ueli» genannt wird.
Auch die Regierung Südafrikas weist die Bedenken zurück. «Unsere Sicherheitsmassnahmen sind andere als in Angola. Ausserdem war es ein opportunistischer Anschlag», sagt Vincent Magwenya, Sprecher von Regierungschef Jacob Zuma.
«Wir müssen uns nicht verteidigen. Es gibt keine Zweifel, dass Südafrika eine sichere und erfolgreiche WM austragen wird», so Magwenya weiter. (wst/Si)