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61 Minuten waren gespielt, als Schiedsrichter Elizondo Rooney nach dessen Tritt in die Weichteile von Ricardo Carvalho vom Platz schickte. Wieder kostete eine Unbeherrschtheit das Mutterland des Fussballs seinen WM-Traum.
Am Sonntag kannte die Presse auf der Insel mit dem ManU-Stürmer ebenso wenig Gnade wie 1998 mit David Beckham (Rot im Viertelfinal gegen Argentinien). «Zehn Löwen und ein dummer Junge», titelte der Sunday Express.
Wenigstens der scheidende englische Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson nahm den 20-jährigen Rooney in Schutz. «Macht ihn nicht kaputt. Er ist der goldene Junge des englischen Fussballs. Ich bin wirklich nicht sauer auf ihn», erklärte der Schwede.