Captain Vogel: Das meinen die Leser

  • Aktualisiert am 29.06.2006

ZÜRICH – Hat Milan-Star Vogel an der WM als Leader versagt? Auf diese heisse Frage gingen auf der BLICK-Redaktion unzählige Leser-Mails ein. Hier ein Auszug.«Der Kater ist immer noch gross. Immer noch unglaulich zum Nachvollziehen, diese drei verschossenen Penalties. Aber es ist schon komisch, wie aus Euphorie plötzlich Wut und Gemotze wird. Das habe ich in der Beiz leider miterlebt. Und da fragt man sich: Hat das Land die Sensation überhaupt verdient? Vielleicht sind nicht nur die Mannschaft, sondern auch die Fans noch nicht so weit.»Michael Vrtacnik«Bitte helft mir zu verstehen: Warum nur, hat man Alex Frei 3 Minuten vor dem Penaltyschiessen ausgewechselt? Warum? Die nervliche Anspannung war in Istanbul mindestens so gross, wenn nicht grösser bei 50000 Fans gegen sich. Ganz anders als in Köln mit so viel Schweizer Fans. Und Frey hat ihn in Istanbul unglaublich souverän verwandelt. Warum Köbi Kuhn, warum nur.» Stefan Müller«Was soll das ganze Geschrei? Wer meint er könne es besser, soll es beweisen. Unser Köbi hat das Richtige geschaft und die Mannschaft ebenfalls. Wieso muss man immer einen Schwarzen Peter finden? Ich finde die Jungs haben ihre Sache gut gemacht und nun leider verloren. Man kann stolz auf sie sein.»David Leclerc«Schade Schweiz? Für mich ist Köbi Kuhn nicht auf der Höhe der jungen Spieler, die gewinnen möchten. Köbi hemmt diese Jungs mit seiner Angst-Mentalität aus früheren Schweizer Fussballtagen. Damals wussten sie nicht, was Gewinnen heisst. Wie soll so ein Trainer eine EM gewinnen? Nimm das Beispiel Klinsmann, der hat alles ‹Faule› entfernt im deutschen Fussballverband. Ich hoffe das der Trainer für die EM 2008 ersetzt wird.»Giancarlo Della Betta«Nebst der Geburt meiner zwei Kinder und dem Ja-Wort an meinem Mann, waren Eure Spiele das Schönste, was ich je erlebt habe. Danke von ganzem Herzen. Die Schweizer-Fahne hängt noch immer auf unserem Balkon, wenn nötig bis 2008. Wir werden uns Tickets besorgen, für die EM, das steht heute schon fest.» Pascale Wöstenfeld«Penalty ist Glücksache, ok. Frage mich nur warum in dieser Situation nicht der Kapitän Johann Vogel als Routiniernicht als erster die Veranwortung übernahm?»J.Stoffel-Pilz«Ich finde unsere Nati hat sich gut verkauft. Keine Niederlage und kein Tor kassiert ist wirklich gut. Es sind schon grössere Fussballnationen am Elfmeterschiessen ausgeschieden. Dass aber Marco Streller jezt dem deutschen Puplikum die Schuld gibt, finde ich völlig daneben. Er soll doch dazu stehen, dass er beim Penalty versagt hat und nicht andere Sünder suchen. Das nervt nur.»Mario Käslin«Streller hätte den ersten Penalty niemals schiessen dürfen. Ein Routinier hätte dies tun müssen. Die Frage stellt sich, wo war unser Nati Käpitän Vogel? Man hat sich daran gewöhnt, dass Vogel jeden Ball quer oder rückwärts spielt, aber dass er auch ein Angsthase ist, ist neu für uns!»Daniel Ammeter«Von einem Spieler der AC Milan darf man offensiv sicher mehr erwarten. Defensiv war Vogel aber überragend. Ich glaube kaum, dass Zubi, ohne Vogel und die hervorragende Verteidigung ohne Gegentor geblieben wäre. Die Schweizer Defensivabteilung war schlichtweg grossartig. Kritisieren müsste man vielmehr Köbi Kuhn. Er hätte Lustrinelli viel früher bringen müssen und zwar für Streller, der während 60 Minuten absolut nichts gebracht hatte. Drei Minuten vor dem Elfmeterschiessen Lustrinelli für Topskorer Frei einzuwechseln ist Harakiri. Behrami hätte nach 100 Minuten eingewechselt gehört, der damit wie im Spiel gegen die Türkei in Bern die Offensive endlich angekurbelt hätte!»Daniel Neuhaus«Was soll das? Vogel hat eine gute WM gemacht. Er ist nicht zuständig für die genialen Pässe, sondern für das Absichern vor der Verteidigung und das hat er gut gelöst. Er spielte nicht nur weil er Vogel heisst bei Milan und hat auch beim PSV einen guten Job erledigt. Ich sehe eher in Streller den Sündenbock. Er hat die ganze WM nicht überzeugt und schon wie er Anlauf genommen hat – so kann man einfach nicht treffen! Vielleicht hätten Müller, Grichting oder Wicky mit ihren Erfahrungen den Ball schnappen und Verantwortung übernehmen sollen.»Lukas Rötheli«Johann Vogel hat gegen die Ukraine sehr viele Bälle erobert und meiner Meinung nach geschickt gespielt (sofern es das ukrainische Bollwerk zuliess) und er hat für das Team gekämpft. Zudem halte ich Vogel zugute, dass er auch dazu beigetragen hat, den Graben zwischen den Romands und den Deutschweizern zu überwinden. Das haben zwei seiner Kritiker in der Vergangenheit nicht geschafft. Schauen wir doch optimistisch in die Zukunft!»Marius Haag«Die Schweiz hat leider nie wirklich gut gespielt oder anders gesagt, ihre Gegner passten sich ihrem Spiel immer wieder an. Nicht so die Ukrainer. Sie spielten genauso Kettenformation und defensiv wie unsere Nati und deshalb konnte auch nie ein Spiel entstehen. Das Unentschieden war die traurige aber logische Konsequenz. Elfmeter ist Glücks- und Nervensache. Dass die Schweizer Beides nicht hatten, ist nur bedingt ihre Schuld.»Ulisse Colacrai«Kaum ist der ‹Titelaspirant Nr.1 Schweiz› aus dem Turnier geflogen, geht die Nörgelei los. Ausgerechnet die beiden Erfolgstrainer Sforza und Yakin urteilen über die Nati. An deren Stelle würde ich nach Abgängen wie sie sie erlebten und weil sie als Trainer noch nichts auf die Beine gestellt haben, den Latz nicht so aufreissen. Ein Gefühl sagt mir, dass Beide schon sehr bald wieder als TV-Experten ihre Meinung von sich geben, weil sie nämlich als Trainer versagen. Also liebe Nörgler, schaut dass ihr auf eurem Rasen Erfolg habt und lasst die anderen, die schon was geleistet haben, in Ruhe.»Stadler HaraldIm Nachhinein kann man immer sagen, dies oder das wäre klüger gewesen. Ich finde die eher defensive Spielweise von Vogel für taktisch die richtige Variante. Die Schweiz ist vorne immer für ein oder zwei Tore gut und wenn man dann hinten dicht hält, so wie die Schweiz, ist man für jede Mannschaft ein unangenehmer Gegner! Um ein Haar hätte es ja geklappt! Die Schweiz hat nicht das Spielermaterial um offensiver zu spielen und dennoch erfolgreich zu sein. Lasst den Streller in Ruhe, hätte er verwandelt wäre er der König und sein Verhalten vorbildlich gewesen. Mediengeil hin oder her!R. JekerAls Nati-Captain hat man eine Führerposition wahr zu nehmen. Ich bin der Meinung dass dies Johann Vogel nicht besonders gut gelungen ist. Er müsste als Verlängerter Arm des Coachs auf dem Feld in der Lage sein je nach Situation die Mannschaft anzutreiben. In den meisten Spielen hat man von ihm wirklich nur Alibi Pässe gesehen. Aufgrund diverser Medienberichte war Streller anscheinend 1. Schütze wieder willen. Dies ist zwar keine Ausrede, aber als Captain hätte Vogel genau an diesem Punkt Verantwortung übernehmen sollen. Als Führer der Mannschaft hätte er genau hier seine Führungsposition wahrnehmen müssen. Ich habe Vogel in Holland spielen sehen. Er war damals viel besser als jetzt seit er in Italien spielt. Sicher hat der grosses für die Nati geleistet. Aber eventuell müsste man nun daran denken einen Nachfolger aufzubauen. Trotz allem könnten wir stolz auf unsere Nati sein. Ich bin überzeugt, dass wir an der Euro 08 noch viel Freude an dieser Mannschaft haben werden.Peter MüllerGanz klar, die Nati war an diesem Tag taktisch schlecht eingestellt. Statt nach vorne zu spielen um Druck zu machen, kamen plötzlich wieder alte Schweizer Tugenden zum Vorschein: Vorsichtig spielen, ja nicht verlieren und am Schluss hätte es ja fast gereicht, aber eben, nur fast (wie so oft in der Vergangenheit). Solche Spiele gegen einen solchen Gegner muss man gewinnen (und dass können die Deutschen, die Italiener, die Argentinier, die Brasilianer, die Franzosen und die Engländer ganz einfach besser), dann würde es nämlich erst gar nicht zum Penalty-Schiessen kommen! Der Schweizer Nati fehlt es im entscheidenden Moment immer noch an Abgeklärtheit! Die Verantwortung trägt in so einem Moment die ganze Mannschaft sowie das Coaching-Team. Frei hätte ganz klar den ersten Penalty schiessen müssen, danach wäre der Captain an der Reihe gewesen. Und ich mache jede Wette, dann hätten die Jungen auch getroffen. Bloss, im Nachhinein ist man ja bekanntlich immer schlauer. Über den Captain der Mannschaft lässt sich durchaus diskutieren. Johan Vogel hatte definitiv nicht die gewünschte Spielpraxis und sticht definitiv nicht als Teamleader hervor. Eine Spielerpersönlichkeit ist für dieses «Amt» gefragt und wird sich bis in 2 Jahren auch finden.Daniel aus Sydney/Australien Es ist traurig, einem einzigen Spieler die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen. Die meisten der Schweizer Fussballer hatten zu viel Angst vor dem Ausscheiden und waren deshalb blockiert. Eine Mannschaft, die nicht entschlossen, frech, clever und überzeugend auftritt, hat unter den besten 8 nichts zu suchen. Die Spieler und die Trainer haben bestimmt an dieser WM viel gelernt und müssen und werden diese Fehler nicht noch einmal machen. Schade ist nur, dass an einem WM-Turnier die hervorragend erkämpfte Ausgangslage mit diesem Scheizerpublikum nicht so schnell wieder eintreten wird.A. CamenzindWenn eine Kritik, dann geht sie an die Adresse von Köbi Kuhn. Er muss bestimmen, wer in welcher Reihenfolge den Penalty schiesst. Nie und nimmer kann er den Entscheid den Spielern überlassen. Bei klarer Ausgangslage nimmt er so auch Druck von den Spielern weg. Manfred TrütschIch bin auch der Meinung, dass Johann Vogel die Verantwortung hätte übernehmen müssen, den ersten Penalty zu schiessen. Bei der Ukraine hats Shevchenko gemacht und verschossen. In dieser Situation wäre es nun wichtig gewesen, dass auch der Schweizer Teamleader (Vogel, da Frei ausgewechselt) Verantwortung übernimmt. Ob er den Penalty gemacht hätte oder nicht, wäre sekundär gewesen. Das Wichtigste wäre die Wirkung auf die folgenden Schützen gewesen. Psychologisch betrachtet, war es sicher ein grosser Unterschied, ob Captain Vogel oder Ersatzspieler Streller die Chance zur Führung vergab. Zur Spielweise von Vogel möchte ich jedoch sagen, dass er genau das spielt, was ein Spieler auf seiner Position spielen muss. Auf der Position des defensiven Mittelfeldspielers darf man sich keine Fehler erlauben. Diese werden auf internationalem Topniveau konsequent ausgenutzt. Zu Streller kann ich nur sagen: Vonlanthen, wir haben dich vermisst!! Bis zur EM 08 brauchen wir unbedingt noch einen guten dritten Stürmer, nebst Frei und Vonlanthen. Das offensive zentrale Mittelfeld ist meiner Meinung nach ein weiteres Problem der Schweizer Nationalmannschaft. Wenn man dort Spieler hätte, welche nach vorne etwas bringen, müsste man von Vogel nicht noch den tödlichen Pass in die Tiefe verlangen. Hier ruhen die Hoffnungen auf Margairaz, Zambrella, Chiumiento oder gar Barnetta!!Jürg MosimannEs ist schade, dass die Fussball-Nationalmannschaft mit diesem traurigen Penalty-Schiessen die guten vorherigen Gruppenspiele fast in Vergessenheit geraten lassen. Auch wird nun die gute Arbeit von Trainer Köbi Kuhn in Frage gestellt. Hört er zuviel auf Alibifussballer Johann Vogel, der immer darauf achtet, weder negativ noch positiv aufzufallen?. Dasselbe gilt übrigens auch für Marco Strreller, der selten eine überzeugende Arbeit abliefert. Lieber Köbi Kuhn. Sie haben jetzt 2 Jahre Zeit, eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen. Die jungen Spieler werden routinierter und die über 30-jährigen mit wenigen Ausnahmen sollten Sie ausmustern. Machen Sie Patrick Muller zum Kapitän. Er hat die notwendige Ausstrahlung, um ein Team zu führen. Ich wünsche Ihnen und der neuen Mannschaft schon jetzt viel Erfolg. Sie hätten es verdient.Georg LoosliDie Schuhe jetzt einfach an Vogel abzuputzen ist sicher nicht fair. Immerhin standen noch 10 andere auf dem Platz, die zum Teil ihr Rendement auch nicht brachten und sehr limitiert spielten (zB. Streller). Auf der anderen Seite war es doch sehr speziell, dass ein Captain durch vier Spiele hindurch praktisch unsichtbar bleibt und nie eine Offensivaktion einläutet. Durch das Ballgeschiebe im Mittelfeld war die Mannschaft durchschaubar und das Momentum im Angriff fehlte vollständig. Ich denke, dass Vogel mit seiner Spielweise viel dazu beigetragen hat, dass das Spiel verschleppt wurde. Die Grundsatzfrage stellt sich, ob sich das Fehlen von Vogel in der Nati negativ auswirken würde. Ich wage dies zu bezweifeln, da die Mannschaft schon defensiv stabil ist und viel lieber gegen vorne die Sau rauslassen würde.Tom BeringerAls Trainer und ehemaliger Fussballer muss ich sagen, dass es nicht sein kann, dass ein Spieler wie Streller, welcher an dieser WM kein Bein vors andere brachte, auch gleich noch den ersten Elfer schiesst. Er wollte sich einfach nur profilieren. Den Vorwurf mache ich in diesem Fall aber vor allem Köbi Kuhn, weil er den designierten Penalty-Schützen 3 Minuten vor Spielende ausgewechselt hat. Wenn er Lustrinelli bringen will, dann kann man ja auch einen Vogel auswechseln, denn die Ukraine hat ja nur noch aufs Elfer-Schiessen gewartet und nach vorne eh nichts mehr versucht. Dass dann genau die Spieler mit der grössten Klappe verschiessen ist ja auch kein Zufall. Zu Vogel nur soviel: ich bin erstaunt wie man mit so vielen Rückpässen so viel Geld verdienen kann. Gratulation!Armando Ich weiss nicht, warum man jetzt einen Sündenbock oder Fehler sucht. Freut euch ab der Super Leistung unserer Nati. Penalty-Schiessen ist immer eine Glückssache. Der Captain muss nicht der Beste in allen Bereichen sein, sondern ein Patron der Mannschaft. Diese Rolle hat Vogel erfüllt. Matthias SchatzmannJohan Vogel ist ein absoluter Alibi-Fussballer. Wer nur mit Quer- und Rückpässen Fussball spielt, hat es einfach in der Statistik «Fehlpässe» eine Traumquote zu erreichen. Es ist bezeichnend, dass er sich auch noch davor gedrückt hat, einen Elfmeter zu schiessen. Kein Wunder hat er in mehr als 85 Länderspielen grad mal 2 Tore geschossen.Renato MelilloEs ist sehr einfach, jetzt Vogel zum Sündenbock zu stempeln. Die Nati hat sich mit Vogel und seiner immer defensiven Spielweise für die WM qualifiziert. Sie hat immer als Team gewonnen – und jetzt auch als Team verloren. Sicher ist der Stil von Vogel nicht attraktiv und man würde sich manchmal etwas mehr Risikobereitschaft wünschen. Aber: Auch alle Vorgänger von Jakob Kuhn haben die Nati mit Vogel als defensivem Mittelfeldspieler aufgestellt. Johann Vogels Qualitäten sind also seit langer Zeit bekannt!Hanspeter WengerSeit Jahren bin ich der Meinung, dass Johann Vogel ein Alibifussballer war, ist und bleibt! Bei einer schwachen Offensive (mit nur Frei als einzig international brauchbaren Stürmer) wären umso mehr Mittelfeldspieler gefragt, die auch offensiv Akzente setzen können. Und in dieser Hinsicht bringt er nichts! Kreativität gleich Null! Er spielt ja nur seitwärts oder zurück. Vogel ist ein überschätzter Spieler, der sich bei PSV Eindhoven jahrelang hinter Klasseleuten (van Bommel) „verstecken“ konnte. Sein Wechsel zu Milan ist mir heute noch ein Rätsel. Wäre Vogel wirklich Weltklasse, hätte er sich bei Milan gegen technisch limitierte Spieler wie Gattuso oder Ambrosini durchgesetzt. Vogel ist in jeder Hinsicht unsichtbar. Auf und neben dem Platz. Und das kann kein Captain sein. E. SahinDas Gerede wegen den Fähigkeiten von Vogel finde ich absolut daneben!Man kann Ihn mögen oder auch nicht. Seine Fähigkeiten sind aber unumstritten was seine Leistungen in jedem seiner Clubmannschaften auch beweist. Sicher istVogel vom Naturell her der ruhigere Arbeiter und mit seiner defensiven Rolle auch nicht gleich auffallend wie ein offensiver Spieler. Seine Leistungen waren sicher OK, dass bei jedem Spieler eine gewisse Nervosität da war konnte keiner Verbergen und ist auch klar. Wenn die Schweiz weitergekommen wäre, wozu nur wenig fehlte, würde keiner über diese Thematik reden. Kurt HolensteinMurat Yakin steht eine solche Kritik überhaupt nicht zu; wenn es jemanden zu kritisieren gilt, dann ist es sein Bruder Hakan. Aussage Murat im Fernsehen: Hakan hätte lieber 2 Stürmer, die er anspielen kann; das war aber nicht die Aufgabe von Hakan, sondern er selber sollte vom Mittelfeld – von Vogel, Cabanas, Wicky und Barnetta – angespielt werden können! Konnte er aber nicht, weil er keine Kondition und sich nie freigestellt hatte.H. AltherrIch finde es nicht richtig, im Nachhinein so über einen Spieler zu lästern. Die Schweizer Nati hat die Quali-Spiele mit Herrn Vogel bestritten. Ich finde die ganze Mannschaft hat verloren und gewonnen! Bitte stört nun die junge homogene Mannschaft (mit noch mehr Potential ) nicht mit solchen Artikeln bei ihrem weiteren Aufbau für die EM 2008! Auch sollte zu bedenken sein, dass vor ca. einem Jahr niemand mit der WM gerechnet hat!!!!Toby SchneiderAlso jetzt bei Vogel den Fehler zu suchen ist sehr schwach! Wir haben kein Gegentor bekommen und dies ist auch Vogel sehr zu verdanken.Wenn er sich in dem Moment nicht gut genug fühlt einen Penalty zu schiessen, dann ist das sein gutes Recht. Wir sind weit gekommen und das dank der ganzen Mannschaft und jetzt spitzfindig zu werden finde ich daneben! Ein Hoch auf Köbi und seine Jungs!Judith GlenzKöbis Pfadfinder sind auf Männer getroffen! Mehr liegt einfach nicht drin.Ob die Buben in 2 Jahren so weit sein werden? Charli SonnenthalIch finde es lächerlich, über irgend einen Spieler herzuziehen. Vor allem wenn es von einem kommt wie Murat Yakin, der jahrelang mit vielen von unseren Natihelden zusammenspielte. Wenn irgend jemand versagt hat, dann waren es die Nerven. Das Team ist das Wichtigste und das hat vor, während und nach dem Penaltyschiessen zusammengehalten und für die Schweiz gespielt und für uns auch gewonnen. Für mich ist diese Niederlage ein Sieg, denn unsere Helden haben alles gegeben. Vielleicht hat es nicht gereicht, aber bei den Fans haben sie gewonnen!Florian KellerNach meiner Meinung hätte es nicht zum Penalty-Schiessen kommen sollen. Dies ist immer ein reines Glücksspiel. Hakin rauszunehmen und mit Streller zu ersetzen sehe ich als unglückliche Entscheidung an. Für Streller hätte man einen anderen Spieler auswechseln können, damit wäre es möglich gewesen, wenn auch mit grösserem Risiko, intensiver anzugreifen. Ein kämpferischer Untergang ist allemal besser als ein Penalty-Desaster. Der Auftritt der Nati hat mir aber trotzdem gefallenNorbert GartmannDiese Rückwärtsspielerei ist eine leider von allen Teams gepflegte Unsitte. Damit glauben die Spieler aus dem Schneider zu sein anstatt einen Fehlpass zu riskieren. Der Torwart macht dann einen langen Abschlag oder Auskick der oft auch wieder beim Gegner landet. Dabei geht viel Zeit verloren die für Angriffe und Tore machen fehlt. Als Trainer würde ich diese Tändeleien nicht erlauben. Köbi Kuhn hätte meines Erachtens Lustrinelli neben Frei viel früher bringen sollen, damit wäre uns möglicherweise eine Verlängerung erspart geblieben. Mehr als verlieren konnten wir ohnehin nicht!Erich W. Hagen
Umstritten: Fussball-Nati-Captain Johann Vogel.- Reuters

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