WM-Zug für Ösis fast abgefahren Koller-Kritik wird immer lauter!

Nach der bitteren 0:1-Heimpleite gegen Irland haben die Ösis den Koller. Das kriegt auch ihr Schweizer Coach zu spüren.

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Fussball

WM Qualifikation, UEFA Gruppe B

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Schweiz 4 9:3 12
2 Portugal 4 16:3 9
3 Ungarn 4 8:3 7
4 Färöer 4 2:8 4
5 Lettland 4 2:8 3
6 Andorra 4 1:13 0
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Was für ein Jahr zum Vergessen! Nach der verbockten EM in Frankreich mit dem enttäuschenden Gruppen-Out geht der Koller in Österreich jetzt weiter! Denn jetzt drohen unsere Nachbarn auch noch die WM-Qualifikation zu verpassen.

Der WM-Zug ist seit gestern Abend fast abgefahren! 0:1 verliert die Mannschaft von Marcel Koller gegen Irland. Es ist die erste Heimniederlage seit über vier Jahren. Und das ausgerechnet in diesem wichtigen Spiel.

FCB-Janko scheitert

Wie so was passieren konnte? Wie schon an der EM. Österreich manövriert sich selber ins Out. Gegen die kämpferisch starken, spielerisch aber mehr als limitierten Iren laufen die Ösis nach der Pause in den Hammer. Nachdem sie zuvor vor allem in Halbzeit eins ihre Grosschancen selber vergeben hatten.

48. Minute: Österreichs Wimmer jammert nach einem harmlosen Leibchenzupfer, geht theatralisch in die Knie. Die Iren lancieren an ihrem eigenen Strafraum den Konter. Österreich kann sie trotz Überzahl nicht stoppen. McClean erwischt Goalie Özcan zwischen den Beinen und beschmutzt den einst so guten Ruf des Schweizer Export-Trainers mit dem Siegtor weiter.

Und weil FCB-Stürmer Marc Janko in der 87. und 94. Minute seine beiden Kopfbälle meterweit neben das Tor setzt, wird die Niederlage Tatsache. Die WM rückt in weite Ferne. Österreich hat bereits sechs Punkte Rückstand auf Irland.

Koller über die Kritik

Der Koller in Österreich wird damit immer grösser. Die Koller-Kritik immer lauter. Kurz nach der bitteren Heimpleite liess die «Krone»-Zeitung ihre Leser bereits darüber abstimmen, ob der Zürcher entlassen werden soll.

Koller: «Es sind noch sechs Spiele, aber wir wissen, dass es schwierig wird. Es gab schon nach der Euro Kritik. Ich muss damit umgehen können, dass ich als Trainer jetzt überall hinterfragt und zur Diskussion gestellt werde.»

Wird der Schweizer Trainer des Jahres 2015 vielleicht schon bald in die Heimat zurückkehren?

Publiziert am 13.11.2016 | Aktualisiert am 13.11.2016

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7 Kommentare
  • Concolor  Shalako 13.11.2016
    Koller im Visier der Kritik ?! Ist nichts als normal und menschlich.
    Wer einmal etwas erreicht hat von dem erwartet man stets eine Steigerung oder mindestens ein halten des Erfolges. Koller arbeitet nicht schlechter der Druck der Medien und Fans hat eben genau wegen dem genannten Grund zugenommen.
  • Roger  Huber 13.11.2016
    Wenn der Torhüter sich mit einem Tunnel erwischen will und der Janko seine Chancen nicht verwertet, dann kann der Trainer wohl nicht viel dafür. Er muss halt mit denjenigen Spielern arbeiten, die er zur Verfügung hat. Aber wenn sie ihn in Österreich nicht mehr wollen, dann sollen sie doch mal beim Schweizerischen Verband nachfragen ob sie ihn nicht gegen Petkovic tauschen können.
    • drafi  schweizer aus berg
      13.11.2016
      erstens ist es keine grosse Kunst einen Torhüter zu Tunneln, das ist schon Buffon passiert, und zweitens haben wir im Miment in der Schweiz überhaupt keine Not für einen Wechsel, Koller hat sich für Österreich entschieden, leider, und jetzt muss er mit der Situation klarkommen, er hat eine tolle EM Quali gespielt, jetzt ist die Mannschaft in der Pflicht, Koller spielt ja nicht selbst, und die Presse im Alpenland ist nicht besser als in der Schweiz, erst Hui und dann sofort Pfui, das kennt man ja
  • Frédéric-Marc  Fluehmann aus Dübendorf
    13.11.2016
    Nun, wer das Spiel gesehen hat, wird einsehen müssen, dass das Spiel nach vorne nicht funktioniert. Wenn Arnautovic einen schlechten Tag erwischt, läuft nix. Keine Frechheit, keine Weitschüsse und keine "Probier mal" Aktionen.
  • Jack  Wolf aus Rorbas
    13.11.2016
    Der Druck sich nach der EM auch für die WM qualifizieren zu müssen, nimmt ihnen die Unbekümmertheit und Leichtigkeit, auch wenn ich die Interviews höre und lese, in Österreich sind die Erwartungen unheimlich gestiegen und die Realität woher man kommt verloren gegangen.
  • drafi  schweizer aus berg
    13.11.2016
    im Vergleich zur EM Quali ist die Mannschaft nicht wieder zu Erkennen, Leistungsträger sind ausser Form, Alaba nur ein Schatten, Arnautovic rennt ebenfalls seiner Form hinterher, Janko trifft auch nicht, in der letzten Minute statt mit dem Fuss geht er mit dem Kopf ran, und es sind einige nur Durchschnittsspieler, wenn dann die "Leistungsträger" ausfallen, ja dann geht nichts mehr, und Koller muss nun Erfahren dass der $Sturz vom Thron auch in Österreich sehr schnell von statten geht,