Vor Nati-Spiel in Luzern gibts eine Demo Zwei Färöer-Kicker schlachten Wale

Zwei Nationalspieler der Färöer-Inseln wurden beim letzten «Grindadráp», dem Schlachten von Grindwalen, gesichtet. Jetzt wird Kritik laut.

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Fussball

WM Qualifikation, UEFA Gruppe B

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Schweiz 4 9:3 12
2 Portugal 4 16:3 9
3 Ungarn 4 8:3 7
4 Färöer 4 2:8 4
5 Lettland 4 2:8 3
6 Andorra 4 1:13 0
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Es ist eine blutige Tradition auf den Färöer-Inseln. Das «Grindadráp», das massenhafte Zusammentreiben und Schlachten von Grindwalen. Früher war die Jagd auf die Meerestiere für die Bewohner der kargen Inseln elementar. Heute ist es eher ein Folklore-Event, die Wale werden mit Motorbooten an einen Strand getrieben und dort im blutgetränkten Meer getötet.

Die Umweltschützer von «Sea Shepherd» deckten zuletzt auf, dass beim letzten «Grindadráp» zwei Nati-Spieler der Färöer beim Wal-Schlachten dabei waren. Stürmer Pall Klettskard (26) und Verteidiger Sörmundur Kalsö (24), beides Spieler von Vize-Meister Klaksvik.

Bewilligte Demo in Luzern

Vor dem Länderspiel in Luzern werden deshalb Tierschützer eine bewilligte Demo abhalten. Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des Wal- und Delfinschutzforum (WDSF), sagt: «Wir sind mehr als verwundert, dass die Uefa Nationalspieler nicht sperrt, die sich aktiv an der Tötung von Meeressäugern beteiligten.»

Die beiden Wal-Schlächter kommen aber ohnehin nicht in die Schweiz. Kalsö erhielt seit den Nachwuchs-Auswahlen kein Aufgebot mehr. Klettskard hingegen war bisher in der laufenden WM-Quali immer im Kader. Diesmal verzichtet Nati-Trainer Lars Olsen auf ihn.

Publiziert am 10.11.2016 | Aktualisiert am 04.01.2017

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18 Kommentare
  • Ueli  Sommaruga aus Cebu City
    10.11.2016
    Ich jage nur noch Guppy Fische im Bodensee mit alten Artillerie Kanonen
    ein riesen Gaudi! Anschliessend werden die Guppys in Einzelteile zerlegt und grilliert... Filet,Nierstuecke und Fluegeli ein Traum
  • Kaspar  Landolt 10.11.2016
    @Nüteler. Es kommt immer drauf an, wie Tiere getötet werden. Das scheint ihnen jedoch egal zu schein. Haben Sie sich schon darüber Gedanken gemacht? Wenn nicht, holen Sie es nach. Guten Appetit und guten Flug für Ihre kulinarischen Reisen.
  • Gustav  Broennimann , via Facebook 10.11.2016
    Jedes Stück Fleisch auf dem Teller war mal auf einer Wiese, Wald oder Meer. Dazu kommen noch welche die nie Tageslicht gekannt haben. Tiere quälen geht gar nicht, Tiere töten um sie zu essen gehört leider dazu. Wer das nicht akzeptieren kann soll Vegetarier oder Veganer werden.
  • Regula  Rauber aus Ackerland
    10.11.2016
    Wenn sich diese Menschen mit gleicher Energie gegen den industriellen Fisch und Wahlfang einiger Nationen engagierten, dann ginge es den Weltmeeren und den Walen VIEL besser!
  • Tyler  Durden 10.11.2016
    ich hoffe schwer, alle Kritiker dieser Tradition leben streng vegan... nur allzu scheinheilig wäre es sonst, mit dem Finger auf andere zu zeigen und sich gleichzeitig mit Industriefleisch vollzustopfen.