Hitzfeld beim Siegestreffer: «Ich bin fast explodiert»

Was für ein Finish! Die Joker Mehmedi und Seferovic treffen für die Schweiz. Und lassen ihren Trainer explodieren.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Russlands Fussball am Boden Keine Mannschaft, kein Trainer und in zwei...
2 «Es braucht 120 Prozent!» Das sagt Petkovic über WM-Quali-Gegner Portugal
3 Das Fussballfieber bleibt konstant hoch Jetzt muss die Nati gegen...

Fussball

Packen wir jetzt auch die Franzosen?»

  • 59,4% Ja
  • 40,6% Nein
teilen
teilen
0 shares
12 Kommentare
Fehler
Melden

Er kam, sah und traf: Admir Mehmedi wird in der Pause für Valentin Stocker eingewechselt. Wenige Minuten später trifft er zum 1:1.

«Ich habe die ganze Vorbereitung hart dafür gearbeitet, dass ich meine Spielminuten bekomme», sagt Mehmedi zu SRF.

Und weiter: «Wir haben nie aufgegeben. Dank dem Teamgeist und der guten Moral haben wir noch gewonnen.»

Auffallend: Mehmedi hat sich vor dem Spiel rasiert. Zuletzt trat er mit Vollbart in Erscheinung. «Ich dachte, dass wenn ich mich rasiere, es bestimmt mit dem Tor klappt. Und prompt!»

In letzter Sekunde trifft Seferovic zum 2:1. Kurz danach sagt er: «Man kann nichts Schöneres erleben. Ich danke meinem Vater für alles, er hat heute Geburtstag. Ich widme ihm den Treffer!»

Und sein Trainer Hitzfeld lässt in seine Gefühlslage blicken: «Ich bin beim Tor fast explodiert. Eine riesige Erlösung!»

«Wir haben immer an unsere Chance geglaubt. Ein moralischer Sieg, der viel Selbstvertrauen für die nächsten Spiele gibt», so der Nati-Coach. (sau)

Publiziert am 15.06.2014 | Aktualisiert am 16.06.2014
Nach Sieg im Startspiel: Nati-Fans in Ekstase

Neueste Videos

12 Kommentare
  • Von Büren  Yves , via Facebook 16.06.2014
    Behrami und Ricardo Rodriguez waren klar die besten auf dem Platz. Behramis Einsatz zum Siegtore, spricht bände und Rodriguez zuckerflanken- ohne Worten
  • Roland  Meier aus St.Gallen
    16.06.2014
    Alle jubeln jetzt, dabei war es eine dramatisch schlechte Leistung. Shakiri nach ständigen Verletzungen völlig ausser Form, Stocker auf diesem Niveau einfach zu schwach, Drmic wirkungslos, hinten ein Hühnerhaufen. Und der formstärkste Spieler sitzt auf der Bank. So ein Wunder wie gestern wirds nicht nochmals geben. Hoffentlich hat man aus 2010 gelernt.
  • anton  lienhard 16.06.2014
    Die Schweiz hat gewonnen und viele Leute kritisieren die Mannschaft. Ich sage nur, die Schweiz hat in den 60ziger Jahren an der WM in England ein Debakel erlebt und dann war die Schweiz Jahrzehnte lang nie mehr an einer WM und jetzt gewinnt sie das Startspiel gegen eine Mannschaft, die auch gut Fussball spielt, und es hagelt Kritiken. Für mich unverständlich, klar war nicht alles perfekt, aber am Ende ist mir ein erknorzter Sieg lieber als eine Niederlage.
    • Christian  Kronenberg aus Therwil
      16.06.2014
      Herr Lienhard, die Schweiz hat auch schon ein Startspiel gegen Spanien gewonnen und dann? Das war eine blamable Leistung gegen Ecuador. Der Sieg war sehr sehr glücklich und mit solchen Leistungen wird die Schweiz allenfalls wenn überhaupt die Achtelsfinal erreichen. Viele Leute haben die Bodenhaftigkeit total verloren und hat nichts mehr mit der Realität zutun.
  • Thomas  Minder 16.06.2014
    Ist doch gut, wenn soviele Spieler ihr Leistungsniveau noch nicht erreicht haben, dann kann es ja nur noch besser werden und trotzdem die ersten 3 Punke eingeheimst.
  • Stefan  Steffen 15.06.2014
    die Schweiz hat so schlecht gespielt.... da konnte man als Einwechselspieler fast nur brillieren, hatte zu meiner Frau noch gesagt, schau, der Admir ist frisch rasiert, darauf antwortete sie, der fällt nur so schon positiv auf