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Beachsoccer-WM: Brasilien zeigt Schweiz den Weltmeister!

DUBAI - Aus der Traum! Die Schweizer Beachsoccer-Nati unterliegt im WM-Final gegen Favorit Brasilien mit 5:10.

Von Micha Zbinden & Michael Scheiwiller | Aktualisiert um 09:24 | 23.11.2009
Angelo Schirinzi versuchts im WM-Final gegen Brasilien spektakulär – ohne Erfolg. Die Schweiz verliert deutlich. (Keystone)
Nico Jung kassiert viele Tore. Hier ist er gegen Daniel machtlos. (Keystone)
Betinho jubelt. Die Vorstellung der Brasilianer ist makellos. (Keystone)
Buru hält Mo Jäggy in Schach. (Keystone)
Die Schweiz ist gegen die überlegenen Brasilianer machtlos. (Keystone)
Dejan Stankovic steht unter ständiger Bewachung und kann seine Gefährlichkeit nicht zeigen. (Keystone)
Immerhin zeigt Stankovic, dass er durchaus Spektakuläres drauf hat. Er ist der beste Torschütze des Turniers und wird auch als bester Spieler gekürt. (EQ Images)
Auch Andre bleibt Sieger im Duell mit Jung. (Keystone)
Brutal: Die «Swiss Boys» kassieren ein «Stängeli». (EQ Images)
Weltmeister! Benjamin bejubelt den verdienten Erfolg. (EQ Images)
Es wird nichts aus dem zweiten WM-Titel innert einer Woche für die Schweiz. Anders als bei der U17-Nati wird das Beachsoccer-Team von Spielertrainer Angelo Schirinzi im WM-Final den Erwartungen nicht ganz gerecht, verliert gegen den haushohen Favoriten vom Zuckerhut (78 Siege in 80 Länderspielen) deutlich.

Von Dejan Stankovic, dem Schweizer Torjäger (16 WM-Tore!) und besten Spieler dieser Weltmeisterschaft, ist im «Sandkasten für Erwachsene» für einmal wenig zu sehen. Immerhin schiesst er das letzte Schweizer Tor zum 5:9.

Im Final spielen die Schweizer Akteure – wie so oft an der WM 2009 – vor gut 10´000 begeisterten Zuschauern, die Stimmung im Stadion ist toll, die Spielzüge werden von Samba-Klängen begleitet. Und auf den Rängen drücken Alinghi-Patron Ernesto Bertarelli und ex-Miss-Schweiz Anita Burri, die Freundin von Stürmer Stephan Meier, die Daumen. Leider vergeblich.

Feiern werden die Swiss Boys aber trotzdem. «Wir haben eine Einladung vom Schweizer Botschafter und werden im Generalkonsulat von Dubai einen Empfang haben. Die Schweizer Community steht auch hier voll hinter uns», freut sich Schirinzi.

Kann Beachsoccer auch in der Schweiz einen Boom auslösen? Davon ist Schirinzi überzeugt: «Der Sport ist schnell, dynamisch und oftmals dramatisch bis zur letzten Sekunde.»

Im nächsten Jahr wird die Schweizer Beachsoccer Liga weiter ausgebaut. Schirinzi: «Wir setzen weiterhin auf eine Top-Nationalmannschaft. Zudem bauen wir bereits seit 2 Jahren die Frauen-Nati auf und werden die Beachsoccer Liga weiter ausbauen.» Die Meisterschaft wird bewusst in der Sommerpause des Rasenfussballs angesetzt. «Wir sind überzeugt, dass viele neue Vereine einsteigen werden.»

Stankovic doppelt geehrt

Dejan Stankovic darf am Ende des Turniers nicht nur die Auszeichnung für den besten Torschützen, den goldenen Schuh, entgegennehmen. Er wird gar mit dem goldenen Ball für den besten Spieler überhaupt geehrt.

Trainer Schirinzi über seinen Torjäger: «Dejan hat einen wuchtigen Körper und kann trotzdem alles, was ein Beachsoccer-Spieler auszeichnet. Dank seiner ausgezeichneten Technik beherrscht er den Ball sowohl im Sand wie auch in der Luft. Er ist der geborene Sand-Spieler. gepaart mit dem Killerinstinkt eines Torjägers.»

Jawohl. Stephan Meier erzielt das 4:2 gegen Russland, Anita Buri (ohne Schweizer-Shirt) freut sich. (Giuseppe Esposito)
In Dubai lässt es sich das Traumpaar gut gehen. (Giuseppe Esposito)
Anita ist entzückt und scheint Stephan zu sagen: «Komm mein Schatz, dieser Teppich würde sich super in unserem Wohnzimmer machen.» (Giuseppe Esposito)
Auch für ein Spaziergang durch die Dubaier Innenstadt bleibt Zeit. (Giuseppe Esposito)
Das muss Liebe sein. (Giuseppe Esposito)
Beachsoccer-Natikicker Meier ist immer zu einem arabischen Scherzchen aufgelegt. (Giuseppe Esposito)
Die Schweizer (im Bild: Stankovic) verlieren gegen den Serien-Weltmeister aus Brasilien. Trotzdem ist die Schweiz für die Viertelfinals qualifiziert. Dort trifft man auf die Mannschaft aus Russland. (Dave Joss)
Die Schweizer Beachsoccer-Nati posiert vor einem Plakat der Alinghi. (ZVG)
Auch Ernesto Bertarelli unterstützt die Schweizer «Sandhasen». Er trägt das Shirt von Spielertrainer Angelo Schirinzi. (ZVG)
Erinnerungsfoto mit der Alinghi. (ZVG)
«Sandgenosse» Dejan Stankovic zieht der nigerianischen Defensive davon. (AP)
Der Beachsoccer-Star zeigt, was er kann. (AP)
Impressionen von der Beachsoccer-WM in Dubai. Klicken Sie sich durch die Bilder. (ZVG)
(Keystone)
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Im Rahmenprogramm heizen Cheerleader dem Publikum ein. (AP)
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Das Cheerleader-Girl bewegt sich zu heissen Rhythmen. (AP)
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Das sagen Blick.ch-Leser
Martin Zbinden, Rüfeancht - 12:34 | 23.11.2009
» Gratulation trotzdem zum Vize-WM Titel. Brasilien spielt einfach in einer anderen Liga. Aber bestes Team Europas ist auch nicht schlecht, wo wir ja eigentlich gar keinen Meeresstrand haben......
Jobila Eigenmann, Dubai - 07:41 | 23.11.2009
» Danke, Merci, Grazie, Grazia, Thank you, Shukran - Sandgenossen Ihr habt uns grossartige Spiele geboten, akrobatische Tore gezeigt und einen tollen Team-Spirit bewiesen UND DEN VIZE WELTMEISTERTITEL GEWONNEN!!!!!!! Wir wollen noch viel mehr von euch sehen und hoeren.
Rolf Hess, Münchenbuchsee - 03:46 | 23.11.2009
» BRAVO Boys. Ihr habt uns während der ganzen WM Freude gemacht. Manchmal verliert auch der Favorit. Heute war es leider nicht so. Trotzdem - besten Dank an alle beteiligten der ganzen Crew. Ihr seid sicher auf dem richtigen Weg und habt hoffentich den Nachwuchs motiviert es euch gleich zu tun. Gratulation zu Silber, Torschützenkönig und bestem Spieler des Turniers.
Martin Wettstein, Kloten - 00:21 | 23.11.2009
» Beachsoccer ist eine Randsportart und es interessiert wohl nur eine kleine Welt was da geschieht.
Werner Bieinisowitsch, Sant Jordi - 21:47 | 22.11.2009
» Es war schon vorauszusehen, dass Brasilien gewinnen würde, aber hoffen darf man immer. Und gegen diese brasilianische Mannschaft den WM-Final zu verlieren ist wahrlich keine Schande. Wenn die A-Nati den WM-Final erreichen würde, wäre dies die grösste Sensation, auch wenn sie verlieren würde. Dass ein Schweizer aber zum besten Spieler gewählt wurde und Torschützenkönig wurde, isr hocherfreulich und lässt grosse Hoffnungen betreffend Zukunft des Beach-Soccers in der Schweiz zu.
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