FRANKFURT – Die Ermittlungen im Wettskandal sind einen Schritt vorwärts gekommen: Bei vier Spielen steht fest, dass das Resultat getürkt wurde.
Der geschäftsführende DfB-Präsi Theo Zwanziger konnte endlich mal Definitives verkünden: Die Manipulation von vier Spielen ist nunmehr erwiesen.
Die Regionalliga-Begegnungen Wuppertaler SV – Werder
Bremen Amateure und Eintracht Braunschweig – FC St. Pauli (Saison 2003/2004), das Zweitliga-Spiel LR Ahlen – Wacker Burghausen (22. Oktober 2004) und das Erstrunden-Pokalspiel SC Paderborn – Hamburger SV (21. August 2004) waren getürkt!
Dies konnte der DfB nach Einsicht der Akten der Staatsanwaltschaft bestätigen: Für diese vier Spiele gibt es Beweise für den Betrug.
Wie Zwanziger weiter mitteilte, sei bei den Spielen SC Paderborn – Chemnitzer FC (Regionalliga) und SpVgg Unterhaching – 1. FC Saarbrücken (2. Bundesliga) Hoyzers Manipulationsversuch misslungen. Die Zweitliga-Partie MSV Duisburg – SpVgg Greuther Fürth (26. September 2004) habe das von Hoyzer gewünschte Ende gefunden, ohne dass er manipulieren musste.
Freiburg erhebt EinspruchDer SC Freiburg hat beim
DFB vorsorglich Einspruch gegen das mit 0:3 verlorene Bundesliga-Spiel beim 1. FC Kaiserslautern (27. November 2004) eingelegt. Die Partie ist auf Grund von Hoyzers Aussagen ins Zwielicht geraten. «Der Einspruch hat zunächst lediglich formalen Charakter», sagte SC-Manager Bornemann.