Wegen Ajeti-Zwillingen und Tabakovic GC überflügelt den FCB!

Alles steht im Zeichen des Spitzenkampfs GC gegen den FCB. Aber die Klubs kämpfen auch um die besten Junioren-Nati-Spieler. Und, oha lätz: GC hat die Nase vorn!

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Raiffeisen Super League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 5 18:4 15
2 Luzern 5 14:8 12
3 YB 5 14:8 9
4 Lausanne 6 11:15 8
5 Lugano 6 8:11 7
6 Vaduz 6 8:12 7
7 GC 5 9:9 6
8 Sion 6 8:13 6
9 Thun 5 8:13 5
10 St. Gallen 5 3:8 3
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Es gibt sie tatsächlich, die Tabelle, in der Basel der Schweizer Konkurrenz noch nicht über alle Berge entrückt ist. Die Tabelle, in der es diesen Winter sogar zu einem Wechsel an der Spitze gekommen ist. Der FCB von den Grasshoppers an der Spitze verdrängt wurde.

GC schaffte diesen Coup mit völlig unbekannten Spielern. Sie heissen Felipe Miguel Freitas (15), Mergim Bajrami (15) und Edin Imeri (18). Oder Jan Bamert (17), der beim Rückrundenauftakt erstmals in der Super League ran durfte. Die Gemeinsamkeit der Youngsters: Sie alle sind Schweizer Junioren-Nationalspieler.

35 U-Nati-Spieler haben die Hoppers aktuell in ihren Reihen. 35 Spieler, die 2015 ein Aufgebot für die Schweizer U15, U16, U17, U18, U19, U20 oder U21 erhalten haben.

Weil beide Ajeti-Zwillinge den FCB verliessen (Albian zu Augsburg, Adonis zu Wil) und GC die Ausleihe von Levent Gülen (Vaduz) mit Haris Tabakovic (von YB) ausglich, konnte GC Basel überflügeln.

Fertig Junior für Embolo

Dies allerdings nur, weil das Basler Nachwuchs-Juwel Breel Embolo (18) vom SFV schon fix als A-Nationalspieler geführt wird und nicht mehr als Nachwuchskicker. Und auch Basel hat Spieler wie Mirko Salvi (Lugano) ausgeliehen.

GC-CEO Manuel Huber ist trotzdem stolz: «Diese Zahl ist kein Zufall. Unsere Nachwuchsteams haben einige Titel geholt, in der ersten Mannschaft haben zuletzt diverse Junge ihr Super-League-Debüt geben können.» Wie eben Bamert, aber auch Florian Kamberi, Shani Tarashaj und Harun Alpsoy.

Huber: «Die Nachwuchsarbeit nimmt bei uns einen sehr hohen Stellenwert ein. Wir profitieren von einer hervorragenden Infrastruktur und haben eine klare Ausbildungs- und Trainingsphilosophie, die von qualifiziertem Personal umgesetzt wird.» Die Ex-Profis Ricardo Cabanas, Boris Smiljanic, Johann Vogel und Sascha Müller sind wichtige Ausbilder im GC-Nachwuchs.

Auch Basel setzt auf ehemalige Profis wie Raphael ­Wicky als Trainer, dazu ist FCB-Legende Massimo Ceccaroni technischer Leiter Nachwuchs. «Wir sind stolz auf unsere Nati-Spieler», sagt Ceccaroni. «Es ist wichtig, dass sie in der Nati eine zusätzliche Möglichkeit auf hohem Niveau bekommen. Die Zahl allein ist nicht entscheidend. Es ist unterschiedlich, wann die Spieler einen Leistungsschub erfahren. Wir erwarten aber, dass sie es spätestens ab U18 oder U19 in die Nati schaffen.»

Heikle Doppelbelastung

Ceccaroni versichert, dass es «business as usual» ist, wenn ein Basler Junior sein erstes Nati-Aufgebot bekommt. «Wichtig ist, dass der Spieler dann richtig begleitet wird und mit der Doppelbelas­tung umzugehen lernt.»

Ähnlich klingt es bei GC. CEO Huber: «Wir bereiten die Junioren mit Gesprächen auf die Nati vor und machen ihnen klar, dass sie noch nichts erreicht haben und weiter Gas geben müssen.»

Publiziert am 13.02.2016 | Aktualisiert am 05.03.2016

Anzahl Schweizer U-Natispieler nach Klubs

GC 35
Basel 34
Servette 28
YB 28
Zürich 26
St. Gallen 21
Lausanne 15
Luzern 14
Sion 14
Aarau 9
Lugano 7
Winterthur 5
Thun 4
Wil 4
Vaduz 4
Biel 3
Xamax 3
Team Fribourg 2
Gladbach 2
Nyon 2
Augsburg 1
Bielefeld 1
Braunschweig 1
Bremen 1
Carouge 1
Chelsea 1
Hoffenheim 1
Honka (Fin) 1
Porto 1
Kriens 1
Lille 1
Lyon 1
Manchester U. 1
Newcastle 1
Salzburg 1
Solothurn 1
Zug 1

(Stand 09.02.2016, Quelle: SFV-Website football.ch)

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30 Kommentare
  • Pedro  Müller 13.02.2016
    Talente kommen vielleicht mit 18/19 zu ihrem Profidebüt. Nur die besten können sich dann behaupten. Das Ziel ist es dann, die Spieler weiterzu entwickeln und sie 4/5 Jahre im eigenen Verein spielen zu sehen. Dann mit Erlös weiterverkaufen. Nur das Problem in der Schweiz ist, dass Basel dass Geld hatt die Meisten Riesentalente auch mit 22/23 zu kaufen und müssen nicht unbedingt selber ausbilden.
    • Felix A.  Eberwein , via Facebook 13.02.2016
      @Pedro Müller - Das Problem ist nicht dass Basel Spieler mit 22/23 kaufen können - sondern dass GC und andere Vereine ihre Junioren zu früh verkaufen müssen um etwas Geld in die Kasse zu bekommen!
  • Daniel  Feer aus Luzern
    13.02.2016
    Hallo Markus Moser, wenn man mit dem vielen Geld, den anderen Klubs die besten Spieler wegkauft, doppelte Löhne usw dann wird sich das in nächster Zeit sicherlich nicht ändern.
    • Lionel  Werren aus das Original
      13.02.2016
      Doch es könnte sich schon etwas ändern. Nämlich dann wenn ihr endlich begriffen habt, dass ihr mal was ändern müsst! Der FCB war auch lange Mittelmass, ja sogar in der Nat. B. Aber irgendwann hat man begriffen, dass man nicht immer über die anderen grännen kann, sondern dass man mal was dafür tun muss. Und so hat man Leute wie Oeri, Jäggi etc ins Boot geholt und etwas aufgebaut. Warum macht ihr das nicht auch,anstatt rum zu grännen?
    • Adi  Zollinger aus Lanzenneunforn
      13.02.2016
      Sie haben Sinn für Humor, Hr. Werren. Wenn jemand etwas begreifen sollte, dann sind dies Herr und Frau Zürcher, die jedes neue Projekt für ein reines Fussball-Stadion immer wieder zu Grabe tragen. Und falls das neue Stadion dann noch mal noch zustande kommen sollte, müssten Herr und Frau Zürcher halt auch mal das eine oder andere Spiel live im Stadion verfolgen. Mit 5000 oder 7000 Zuschauern wird leider nicht soviel Geld in die Kasse gespült, um ein Talent etwas längerfristig halten zu können.
    • Hansueli  Aschwanden aus Bern
      05.03.2016
      Herr Zollinger,

      Das gehört eben auch dazu, dass die Leute den Stadionneubau durchziehen konnten. Aber solange zwar Geld vorhanden ist (Sion, YB, Zürich) aber entweder zu wenig Fachwissen darüber wie ein Fussballclub geführt werden muss, oder der Präsident der Meinung ist, weil er das Geld bringt, bestimmt er auch über die sportliche Seite, egal ob man Ahnung hat oder nicht, kommt nichts gutes dabei raus. Fertig Teil 1
    • Hansueli  Aschwanden aus Bern
      05.03.2016
      Teil 2
      Natürlich, auch eine Gigi Oeri liebte es sich in der Öffentlichkeit zu zeigen, als sie noch beim FCB engagiert war, aber sie war in meinen Augen nicht so wie Constantin, und entliess Gross schon in der 1. Saison, als auf der Schützenmatte und im ersten Halbjahr noch nicht alles so lief, wie man es sich erträumte. Selbst nach dem absolut desaströsen Saisonbeginn in die neue Seite als es gegen Sion eine 8:1 Klatsche absetze, reagierte sie nicht ala Constantin.
    • Hansueli  Aschwanden aus Bern
      05.03.2016
      Teil 3
      Ich denke dies ist eben auch ein Mosaiksteinchen gewesen auf dem Weg dorthin, wo Basel heute steht.

      Ps. Ein Hoch auf die Zeilenbegrenzung ;)
  • Paul  Sacher , via Facebook 13.02.2016
    @William Quispe; Wow, super. Hast noch vergessen zu erwähnen Rekordmeister. Bitte mehr Respekt. Und was ist jetzt? Kein Stadion, keine Akzeptanz in Zürich, peinliche Zuschauerzahlen......
  • paul  dodane 13.02.2016
    Die U21von GC spielt nicht mal in der Promotion.Und bei den anderen U Mannschaften in der Rangliste auch hinter dem FCB.
  • Franzel  Anliker , via Facebook 13.02.2016
    Tabakovic? der hat leider die Chance bei YB nicht genutzt, es fehlt am Können!